Category Kultur

Mit fliegenden Federn

Vom Federkleid über das Federbett bis zum Federnschmuck: Federn in allen Farben, Formen und Facetten gibt es zurzeit im Gewerbemuseum in Winterthur zu bestaunen.

«Aids – Keine Frage der Moral»

Aus einer Schweizer Perspektive ist Zürich gross, was sich vor allem auch an der Vielfalt an den gesellschaftlichen Rändern zeigt. Richtet man den Fokus auf HIV/Aids über die letzten 35 Jahre, muss darum die Stadt im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen.   Der Zeitpunkt ist ideal gewählt. Nach der internationalen und medial gut beachteten Auseinandersetzung mit…

Schwermütig

Die Grundmauern der Universität stehen noch, über dem früheren Eingang des Kinos hängt noch verwaist ein zu Träumen anregendes Schild. Aber in Kabul im Sommer 1998 haben die herrschenden Taliban der Bildung, den Bildern, der Musik, ja nachgerade der Menschlichkeit den Kampf angesagt

Demut/Müller und der Kunstmeter

Das Art Dock Zürich in der letzten noch erhaltenen Halle des ehemaligen Güterbahnhofs wird morgen Samstag wiedereröffnet. Neu ist der gesamte Nachlass von Trudi Demut und Otto Müller zu sehen – inklusive Zeichnungen und Skizzen.

Paradox

Die Überforderung, von der jüngere Generationen dauernd reden, bringt Claire Dessimoz völlig verwirrend rüber.   Üblicherweise ist die erste Reaktion auf Unverständnis das Umleiten von Konzentration auf irgend etwas real Beschäftigendes. Das Kunststück von Claire Dessimoz in ihrem Solo «Du bist was du holst» besteht darin, dass sie einzig mittels ihrer Bühnenpräsenz das Paradox zustande…

Zauber

Paralysiert, schockgefroren, ins Leere starrend? Auf jeden Fall unbeweglich hockt Ville Oinonen in einer Ecke des Tanzteppichs. Das Publikum sitzt in unmittelbarer Nähe rundherum.

Der Muschelfischer vom Zürichsee

Per Zufall hat Manuel Vock im Zürichsee Muscheln entdeckt, die dort nicht hingehören. Weil sie aber gut schmecken, verkauft er sie über sein Start-up an trendige Beizen. Nebenbei produziert er Superfood-Sprösslinge.

Unterträglich, aber nötig

Unkommentierte Bildaneinanderreihungen eines Afrikabildes der «stolzen Wilden» aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts durch den damals offenbar einflussreichen Vermittler René Gardi (1909 – 2000) sind auf eine Dokumentarfilmlänge ausgedehnt, nur sehr schwer auszuhalten.

Wie ein Sprung in der Platte

Acht Jahre Krieg in Syrien. Lubna Abou Kheir findet mit «Gebrochenes Licht» eine sprachliche Krücke, um die daraus erwachsende menschliche Ohnmacht erahnbar zu machen – in jedem Alter, an jedem Ort, zu jeder Zeit

Stotterndes Rädchen

In Modellrechnungen ist die Just-in-time-Produktion ein Segen. Primär ermöglicht durch den Fortschritt der Digitalisierung, die auch dem Konsumismus die gesamte Warenwelt eröffnet.