Category 1. Mai

1. Mai: Care-Arbeit

In der diesjährigen 1. Mai Beilage dreht sich alles um das Thema Care-Arbeit. Denn ihre Anerkennung als für die Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbare Arbeit ist immer noch nicht gegeben.

Care-Migrantinnen stärken

Immer mehr ältere Menschen suchen nach bezahlbarer Betreuung und Pflege, um möglichst lange selbstbestimmt zuhause wohnen zu können. Care-MigrantInnen decken in zunehmendem Masse diesen Bedarf: in der Regel Frauen, oft aus osteuropäischen Ländern. Das «FairCare-Tandem-Modell» setzt hier an und sucht nach Lösungen für eine faire Organisation der Sorgearbeit im Privathaushalt.

Care-Arbeit endlich anerkennen 

Betreuungsarbeit findet im Privathaushalt statt. Es ist Tabu, dort genauer hinzuschauen, geschweige denn zu kontrollieren oder gar zu sanktionieren.

Care-Ökonomie aus feministischer Perspektive

Die neu lancierte Plattform «Economiefeministe» will auf Lücken im wirtschaftstheoretischen Denken und Handeln aufmerksam machen. Im Interview mit Roxane Steiger erklären Anja Peter und Mirjam Aggeler, welche Bedeutung Care-Arbeit für unsere Wirtschaft hat und was feministisch-ökonomische Theorien mit der Anerkennung von Care-Arbeit zu tun haben. 

Unverzichtbare Care-Arbeit

Der Wandel der Geschlechterrollen verläuft asymmetrisch: Während die Erwerbsquote der Frauen in den letzten Jahren in der Stadt Zürich gestiegen ist, hat bei den Männern die Betreuungsarbeit und vor allem die Hausarbeit weit weniger zugenommen. Damit entsteht eine Betreuungs- und Hausarbeitslücke. In diese Lücke springen meist andere Frauen.

Grundlegender Wandel? 

Ohne Care-Arbeit würde die Gesellschaft stillstehen. Wir müssen uns deshalb die Frage stellen, wie wir sie in Zukunft organisieren und finanzieren möchten. 

Das Bild zeigt die Aktivistin Rosa mit einem Stapel Akten unter dem Arm. Oben links im Briefkopf der Zürcher Löwe.

«Weil sonst niemand hinsieht »

Die BewohnerInnen der Notunterkünfte hätten ein so gutes Netz von UnterstützerInnen, sagte Sicherheitsdirektor Mario Fehr an der Pressekonferenz vom 17. März, dass alle die Rechtshilfe bekämen, die sie bräuchten. Wer leistet diese Unterstützung eigentlich? Unterwegs mit Rosa von der Autonomen Schule Zürich.