Category Politik

Problempersonal

Wie war das nochmals mit der Macht in Zürich? Liegt sie bei Rot-Grün, das die Stadtregierung seit Jahrzehnten dominiert?

Sorge und Sorgen

Wir alle erinnern uns an diesen Moment während der ersten Welle von Corona, wie wir alle auf den Balkonen gestanden sind und fürs Gesundheitspersonal geklatscht haben. Es war berührend. Konkrete Taten – Fehlanzeige.

Front

«Wir müssen handeln, bevor die Schäden irreversibel sind»

Am 13. Juni stimmen wir über die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» sowie über die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» ab. Warum die Trinkwasserinitiative selbst bei BioSuisse auf Ablehnung stösst, während die Pestizidinitiative breite Zustimmung erfährt, erklärt Nationalrätin Marionna Schlatter (Grüne/ZH), die bei beiden Initiativen im Unterstützungskomitee ist, im schriftlich geführten Interview mit Nicole Soland.

«Das Amt reizt mich nach wie vor»

Wer tritt bei den Wahlen 2022 als vierte StadtratskandidatIn der SP an? Die Frage ist noch offen, die Ausgangslage aber geklärt: Nationalrätin Min Li Marti und Gemeinderätin Simone Brander stellen sich der internen Ausmarchung. P.S. gibt den beiden in dieser und der nächsten Ausgabe die Gelegenheit, darzulegen, warum sie Stadträtin werden möchten. Den Anfang macht P.S.-Verlegerin Min Li Marti im Gespräch mit Nicole Soland.

Korrekt gendern

Bis vor einigen Jahren war ich mit der Binnen-I-Schreibung modern und feministisch; doch neuerdings setze ich mich damit dem Verdacht aus, ich wolle die Transmenschen ausschliessen. Technisch gesehen gibt es zwischen LeserInnen, Leser*innen, Leser_innen und Leser:innen keinen Unterschied, es sind nur andere Zeichen, doch irgendwer hat definiert, dass LeserInnen nur Männer und Frauen einschliesse, Leser*innen aber alle anderen auch. Und damit wird das Gendern politisch, denn es gibt gar keine neutrale Form mehr.

«Liebe AL, wir müssen handeln!»

«Liebe SP, wir müssen reden», schrieb AL-Gemeinderat Walter Angst im P.S. vom 16. April zur grossen Richtplan-Debatte. Weshalb er findet, die SP habe die Chance verpasst, etwas gegen die laufenden Verdrängungsprozesse zu tun, und was SP-Gemeinderat Marco Denoth von diesem Vorwurf hält, erklären die beiden im Streitgespräch mit Nicole Soland.

Fördern ist schwer

Als ich mich vor der Abstimmung über die Sozialdetektive in einem Artikel im P.S. sehr dezidiert für dieses Mittel der Repression einsetzte, ‹belohnte› mich unser Karikaturist mit einer Zeichnung, die mich als Schreibtischtäter entlarvte. Mich störte dies keineswegs: Ich fand die Sozialdetektive nötig und ich schrieb das ohne soziales Geschwurbel. Ich bin erleichtert, dass das Ja an der Urne deutlich ausfiel, aber die Probleme jener, die von der Sozialhilfe leben müssen, sind damit keineswegs gelöst, und über diese möchte ich hier schreiben.