Category Politik

Hochlohnpolitik als Kernauftrag der Sozialdemokratie

Das Verhältnis zwischen Schweiz und EU bewegt – auch die SP. In einer Diskussionsreihe soll das Thema von verschiedenen Seiten und verschiedenen Stimmen beleuchtet werden. Hier folgt der zweite Beitrag von SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. 

Hühnerbrust

«Eigentlich», so sagte M. kürzlich zu mir, «eigentlich schreibst du gar keine Kolumnen. Du schreibst Pamphlete.» Ich zeigte mich zerknirscht und gelobte Besserung. Und so erzähle ich Ihnen heute einfach nur eine kleine Geschichte. Ich habe sie kürzlich in einem Dokumentarfilm gesehen, sie ist nicht mehr ganz taufrisch, dafür aber wahr. Falls sie es nicht…

Front

«Neugierde ist auch eine Form von Respekt»

Letzte Woche gab die Zürcher Kantonalbank den Rücktritt von János Blum, Vizepräsident des Bankrats, per Ende Januar 2022 bekannt. Was ihn in seinen 19 Jahren im Bankrat besonders beschäftigt hat, und was er sich als nächstes vornimmt, erklärt der Sozialdemokrat im Gespräch mit Nicole Soland.

Insel der Seligen?

Ich habe keineswegs im Sinne, in dieses Gejammer einzustimmen, und ich bin auch nicht der Meinung, dass klare Positionen inhaltlich gefährlich sind oder der SP schaden könnten. Ich bin aber der Meinung, dass man auch über Klimaresolutionen der SP streiten kann. Ganz konkret stört mich an dieser Resolution zweierlei: Viele der vorgeschlagenen Massnahmen nützen für das Stadtklima wenig bis nichts, und mit städtischen Leuchtturmprojekten hilft man dem Klima sehr wenig. Zweitens werden mir zu viele soziale Pflästerchen mit der Klimapolitik vermischt.

«Wir wissen um unsere Stärke»

Ein ReinigerInnen-Kollektiv erhebt an einer Demonstration in Solothurn gravierende Vorwürfe gegen die in Zürich ansässige Enzler Reinigungen AG. 

Basishilfe und Wohnanteil

Der Zürcher Gemeinderat sprach am Mittwoch einen Nachtragskredit von zwei Millionen Franken für die wirtschaftliche Basishilfe und bereinigte eine Vorlage für eine Änderung der Bau- und Zonenordnung, die beinhaltet, dass temporär vermietete Wohnungen künftig nicht mehr dem Wohnanteil angerechnet werden.

Nicht in meinem Namen

Die Reduktion der Frau auf die Mutterrolle, das heisst die Übertragung aller Haus- und Betreuungsarbeiten auf sie, ohne Erwerbsarbeit ausser Haus, war damals wie heute der sichere Weg ins Verderben. Ich will keine Frau sein, die geehrt wird dafür, dass sie das tut, was die Natur ihr alleine vorbehält, nämlich gebären. Dahin will ich nicht wieder zurück, nein, und deshalb will ich eine Elternzeit, die paritätisch ist.

Verbaerbockt?

Es fällt auf, mit welcher Hingabe sich die Presse auf immer wieder neue Skandale rund um Baerbock stürzt. «Kleinkram» zwar, schreibt die ‹Süddeutsche Zeitung› am Dienstag, aber «in jedem Fall relevant». Der Fall hat starke Parallelen zum US-Wahlkampf 2016. Auch dieser war dominiert von realen und vielmehr vermeintlichen Skandälchen rund um die demokratische Kandidatin Hillary Clinton.