Category Politik

Wider den Rollentypen

«FemaleAct» will Gleichstellung und geschlechterübergreifende Diversität – in einem Bereich, der vor hierarchischen Strukturen noch immer strotzt: der Film- und Theaterwelt. An den Solothurner Filmtagen wird sich der Verein erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.

Wer darf wo wohnen?

Die Wohninitiative des Schweizerischen Mieterverbands hat tatsächlich Chancen, angenommen zu werden. Vielleicht auch dank dem Eigentor von FDP-Nationalrätin Regine Sauter, die in der Tagesschau fand, wer sich keine Wohnung leisten könne, müsse halt zügeln: «Wenn Sie nur beschränkte Mittel zur Verfügung haben, dann müssen Sie halt dorthin ziehen, wo Sie sich eine Wohnung leisten können. Es ist klar, dass nicht jedermann mitten in der Stadt Zürich wohnen kann.» Da könnte ja jeder kommen!

Aperitif und Abgrund

Wir waren eine mittelgrosse Runde am Aperitif. Wir kannten uns am Rande, einige besser, andere gar nicht. Nach dem Anstossen und zweimaligem kurzem Nippen am Weissweinglas hatte sich unser Gespräch so beeindruckend schnell wie zielstrebig auf ein Thema hinbewegt: den Zweiten Weltkrieg. Smalltalk ist eine Kunst und eine heikle Sache obendrein, ich weiss. Bestimmte Themen…

Touch

Ina Müller mit einem Loblied auf die papierene Raschelzeitung – über die nötige Wucht eine Rossbremse zu bodigen und einen Kochherd der sich weigert.

Mehr Schlendrian

Ist denn der Acht-Stunden-Tag wirklich ein Naturgesetz? Min Li Marti über mehr Genuss, Müssiggang und Schlendrian.

Das Elend hinter den Statistiken

Überfüllte Lager, menschenunwürdige Zustände und systematische Gewalt der Grenzpolizei: Während sich Europa an der sinkenden Anzahl ankommender Flüchtenden erfreut, werden in Bosnien-Herzegowina die Auswirkungen der europäischen Migrationspolitik sichtbar. Florin Schütz, SP-Gemeinderat Uster und Vorstandsmitglied Juso Kanton Zürich berichtet von dort, wo der Abschottungskurs Leid und Elend bedeuten.

Trump, Thunberg, Tageswanderung

Das grosse Stelldichein von Finanz- und Politelite steht 2020 unter dem offiziellen Motto «Stakeholders for a cohesive and sustainable World». Doch viele «Stakeholder» bleiben ohne Einladung und misstrauisch – so ruft das Machtzirkel-Meeting auch im neuen Jahr GegnerInnen in der ganzen Schweiz auf den Plan. 

Ein Blankocheck von 24 Milliarden Franken für neue Kampfjets?

Letzte Woche informierten VertreterInnen von SP, Juso und GSoA an einer Medienkonferenz in Bern über das Referendum gegen die Kampfjetbeschaffung. Warum es dieses braucht, erklärt SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf, Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission, im Gespräch mit Nicole Soland.

Geld ist nicht das Problem

Für den Verein Umverkehr ist klar, wie eine der Abstimmungsfragen vom 9. Februar eigentlich lauten müsste: «Wollen Sie 1,1 Mia. verlochen?» Ja, der Rosengartentunnel mit Tram-Garnitur ist ein teurer Spass. Doch sind die hohen Kosten das Hauptproblem? In der Politik ist es mit dem Geld etwa so wie mit der Ideologie: Ideologisch sind immer nur die anderen. Und nur die anderen werfen stets das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus, selbstverständlich für etwas, was wir gar nicht brauchen.

Schlupflöcher verengen

«Gleich lange Spiesse» gegen «Innovationsfeindlichkeit»: So definieren die Befürworter und Gegner ihre Positionen um das Taxigesetz. Vergessen geht dabei, dass es beim Gesetz um relativ wenig geht – zumindest was die Problemlage des Gewerbes betrifft.