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Front

«Mein Alltag hat mich politisiert»

Die AL will in einem Jahr den Sitz ihres nicht mehr antretenden Stadtrats Richard Wolff verteidigen (siehe Kasten). Warum sie sich der internen Ausmarchung stellt und wofür sie sich als Stadträtin einsetzen würde, erklärt Gemeinderätin Olivia Romanelli im Gespräch mit Nicole Soland.

Die zweite Spalte

Es gab eine Anekdote, die man sich bei einer Gewerkschaft erzählt. Darin habe man einmal, vor langer Zeit, vielleicht in den 1970er-Jahren, bei der Gewerkschaftszeitung die Idee gehabt, man wolle doch auch mal die Frauen ein wenig besser ansprechen. Mit einer Kolumne mit Themen für die Frau. Sie hiess «Die Spalte der Frau». Sie erschien nur einmal. Die Zweideutigkeit ist den Zeitungsmachern erst nach Erscheinen aufgefallen.

Wo die FussgängerInnen der Schuh drückt

Wie fussgängerfreundlich sind Uster, Dübendorf, Bülach, Horgen oder Adliswil? Antworten auf diese Frage soll jetzt das Projekt «GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr» liefern. Nebst den fünf Zürcher Gemeinden beteiligen sich landesweit noch zehn weitere Kleinstädte an der Aktion mit Publikumsbefragung.

Es wird anders, Luisa.

Mehr als jeder dritte Mensch in unserem Land ist einsam. Es passiert leicht, in unserer Gesellschaft einsam zu sein. Man wolle einfach so gemocht werden, wie man ist, sagt die Filmerin des Doks, aber das sei so schwierig in unserer Zweckoptimierungsgesellschaft.

Realitätsverschiebung

Film und Papierkopien sind nicht die Medien, deren Erstassoziation in Richtung bildender Kunst deutet. Die Ausstellungspräsentationen von Jaqueline Fraser und von Pati Hill in der Kunsthalle Zürich sind denn auch vielmehr als Brückenbauten zu ihren Universen zu lesen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wo WählerInnen wandern

Die elektorale Zukunft der sozialdemokratischen Parteien war schon oft Thema dieser Kolumne. Jetzt haben die PolitikwissenschaftlerInnen Silja Häusermann und Herbert Kitschelt und weitere AutorInnen drei Papiere für die deutsche Friedrich-­Ebert-Stiftung zum Thema beigesteuert. Sie zeigen darin auf, was mögliche Gründe für die Wählerverluste von sozialdemokratischen Parteien in Europa sind, wohin die Wählerinnen und Wähler gewandert sind und welche strategischen Optionen für die Sozialdemokratie bestehen, diese Wählerinnen und Wähler allenfalls wieder zurückzugewinnen.   

Fussstapfen

Eine neue Generation tritt in unsere Fussstapfen! Das tut sie natürlich nur bedingt – sie findet ihren eigenen Weg, und das ist auch gut so; selbst wenn ich logischerweise nicht mit allen neuen Ideen einverstanden bin.

«Es gibt viel aufzuholen in der Rezeption von Frauen in der Kunst»

Am Dienstag startet mit der Online-Vernissage die Ausstellung «Sing-Song-Signs & Folded Stories», die sich der Grafikerin und Illustratorin Warja Lavater widmet. Die Ausstellung in der Zentralbibliothek Zürich hat Carol Ribi kuratiert. Was sie an Warja Lavater sosehr fasziniert, dass sie ihre Dissertation über sie schreibt, erklärt Carol Ribi im Gespräch mit Nicole Soland.