Category Kultur

Experimentell

Der Behandlungsansatz von «Vogt» ist volle Pulle 1960er/70er-Zeitgeist, die Fragestellung dafür universell.

Urvertrauen

Alejandro Telémaco Tarraf glückt das Kunststück, allein mit cinéastischen Mitteln alles zu erzählen.

Identität

Maike Lex setzt in ihrer Inszenierung von Daniela Janjics vielsprachig über­setztem Text auf intuitives Begreifen.

Um noch eine Ecke weiter

Nasdaq, Nikkei, DAX gehen Nullkomma rauf oder runter, was regelmässig verkündet wird. Obs jemand versteht, ist zweitrangig. Dem gegenüber ist die Geschichtsschreibung als Machtmittel für die Deutungshoheit immer wieder unter Druck. Die Realität ist eben zu komplex für drei Sätze allein. Irgendwo an dieser Schnittstelle zwischen Kryptik und Neubetrachtung agiert Charlotte Prodger.

Mit experimenteller Neugier

Eine aussergewöhnliche Ausstellung ist zurzeit im Gewerbemuseum Winterthur zu sehen: Drei KünstlerInnen loten die Grenzen des Werkstoffs Metall bis zum Äussersten aus – mit verblüffenden Resultaten.

Sehnsucht nach Danach

Kunst kann universell sein, muss es aber nicht. Allermeistens, vor allem wenn sie nicht die beruhigende Oberfläche einer sorgsamen Zufriedenheitsherstellung im Sinn hat, bedarf ihre Entschlüsselung einer übergelagerten Einordnung mittels kultureller Referenzen und möglicher Sozialisation.

Dekadenz

Fünf russische Aristokraten im 19. Jahr­hundert parlieren tagfüllend über die Existenz von Gut und Böse.

Steilpass

Wenns gut kommt, ist «Madama Butterfly» von Satocho Ichihara auch das Fanal für die Rückkehr des Spotts.

Kritisch und genüsslich hinsehen

An diesem Wochenende öffnet der Kunsthaus-Erweiterungsbau von David Chipperfield und ermöglicht einem breiten Publikum, die neu inszenierten Sammlungen in sämtlichen Gebäudeteilen in Augenschein zu nehmen.

Altern und Sterben – ein Maxim-Theaterabend

Das interkulturelle Theater Maxim hat sich mit seiner ersten Produktion nach dem Lockdown dem grossen, universellen Thema Altern, Sterben und Tod angenommen. Nach 14 Jahren künstlerischer Leitung verabschiedet sich mit «I’ m walking on sunshine» die Regisseurin Jasmin Hoch vom Maxim.