von Ina Müller

Fernkino

Am letzten Sonntag war ich, ohne es zu wissen, für längere Zeit zum letzten Mal im Kino: Selten habe ich bei einer an sich harmlosen und handlungsarmen Geschichte eine solche Intensität, eine fast körperliche Anspannung empfunden, die bis zum Schluss nicht abflacht.

Verlorene Kindheit

Darüber wie die Verbesserung der Leistungs- und Widerstandsfähigkeit durchaus Teil des neoliberalen Gruselkabinetts sein kann.

Touch

Ina Müller mit einem Loblied auf die papierene Raschelzeitung – über die nötige Wucht eine Rossbremse zu bodigen und einen Kochherd der sich weigert.

Ein anderes #MeToo

Für eine Volksschullehrerin geziemt es sich wohl nicht, das eigene Kind auf eine Privatschule zu schicken. Das schmeckt nach «Wasser predigen und Wein trinken». In den Schulen, die ich von innen kenne, scheint es mir jedoch überdurchschnittlich oft vorzukommen. 

Feminismus reloaded

Feminismus ist in aller Munde. Hurra! Auf ‹20 minuten› können wir ein mediales Pingpong zum Thema mitverfolgen. Ping: Die Bloggerin Suzan Lazar, die ihr Geld mit der Präsentation von Bademode in anzüglichen Posen verdient, bezeichnet sich als Feministin.

Böhmische Dörfer

Alles wird gut: Ein nie dagewesener Wahlerfolg von Frauen, Stefan Gärtner (WoZ) thematisiert das Unding der weiblichen Intimrasur, die angeblich knabenfeindliche Schule wird in der ‹NZZ am Sonntag› als Hokuspokus entlarvt, Kindergarten-Lehrerinnen wollen für ihre älteren Kolleginnen Lohngleichheit erstreiten.

Frech! Oder?

Da wo ich wohne, geht es ziemlich steil bergauf. Wenn ich dicke einkaufe, lasse ich daher Schweres und Sperriges am Strassenrand stehen, damit ich es vom Parkplatz aus nicht allzuweit tragen muss

Höherer Blödsinn

Ich arbeite in einem Beruf, in dem Erfahrung von grossem Wert ist. Das Schulsystem mit seinen vielen Verwaltungsebenen, Spezialaufgaben und einem immer komplexeren Angebot ist am Anfang kaum zu durchschauen.

Ausgebremst

Austausch unter Berufskollegen. Die grossen Ferien sind vorbei. Die Reiseziele waren relativ unspektakulär.

Hingehn!

Wenn alles gut gegangen ist, haben Sie heute keine Zeit gehabt, diese Kolumne zu lesen. Dann wären Sie heute alle mit Streiken beschäftigt gewesen – die Frauen zu Tausenden auf den Strassen und die Männer als ihre Stellvertreter im Haus und am Herd, bei der familiären Kinderbetreuung oder im Beruf, der keine Abwesenheiten erlaubt.