Category Politik

Front

«Der Geheimdienst braucht eine Good Governance»

Die unterdessen aufgelöste Zuger Firma Crypto AG gehörte dem amerikanischen und deutschen Geheimdienst und lieferte manipulierte Chiffriergeräte in alle Welt, wie im Februar – erneut – bekannt wurde. Die Geschäftsprüfungsdelegation des eidgenössischen Parlaments legte letzte Woche einen Untersuchungsbericht dazu vor. Warum Grüne und SP dennoch weiterhin eine Parlamentarische Untersuchungskommission fordern, erklärt Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne) im Gespräch mit Nicole Soland.

Kunst, Kanonen und Kontroversen

Endlich liegt er vor: Der umstrittene Forschungsbericht über den Zürcher Kunstsammler und Waffenproduzenten Emil Georg Bührle. Zwei externe Gutachten zeigen ausserdem, was dran ist an den Vorwürfen, die die WOZ im August publik machte. 

Schule auf oder zu?

Meine Kolleginnen von der Primarschule und den schulischen Therapieangeboten sind für mich Heldinnen. Den ganzen Tag lang werden sie von schniefenden, triefenden, niesenden Kindern umwuselt, während man so langsam zur Einsicht kommt, dass die Gruppe der unter Zwölfjährigen als Viren-Verteiler bisher unterschätzt wurde.

Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative!

Die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten (Kriegsgeschäfte-Initiative) kommt am 29. November 2020 zur Abstimmung. Sie will verbieten, dass mit Schweizer Geld Kriege finanziert werden. Das Thema ist nicht neu – dass wir solche Geschäfte unterbinden also längst überfällig.

«Die Annahme, die Löhne kämen freiwillig zustande, ist ein Irrglaube»

Am Dienstag reichte der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich seine Initiative «Ein Lohn zum Leben» ein. Warum ein Mindestlohn nicht nur den Betroffenen in den Tieflohnbranchen etwas bringt, erklärt David Gallusser, Ökonom und Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, im Gespräch mit Nicole Soland.

«Vier Franken mehr sind viel Geld, wenn man so knapp rechnen muss»

Was würde die Einführung eines Mindestlohns für die Betroffenen bedeuten? A.B. (Name der Redaktion bekannt) aus Brasilien, die für 19 Franken Stundenlohn arbeitet, erklärt im Gespräch mit Nicole Soland, wie 23 Franken pro Stunde ihr Leben und ihre Zukunftsperspektiven verändern würden.

Keine Rückkehr zur Normalität

Es war eine schreckliche Nacht vor vier Jahren. Und diese war nicht viel besser. Mit dem Unterschied, dass, während ich diese Zeilen schreibe, noch nicht klar ist, wer der Gewinner sein wird. Wieder sind die Umfragen teilweise danebengelegen, wieder konnte Trump überraschen. Die USA, das zeigt sich klar, sind ein tief polarisiertes Land. Diese Gräben werden vom Gewinner nicht einfach überwunden werden. Der bisherige Amtsinhaber hat dazu auch gar keine Absicht.