von Sergio Scagliola

Einige Bestnoten, viel Unschönes

Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung der Stadt Zürich liegen vor. 20 Prozent der Befragten erfuhren Diskriminierung, das Thema Wohnen macht vielen Sorgen, lebenswert ist Zürich dennoch.

«Es geht um das gute Gewissen, aber auch um das Portemonnaie»

Der Architekt und Bauhistoriker Vittorio Magnago Lampugnani hat mit seinem Buch «Gegen Wegwerfarchitektur» ein Plädoyer gegen die «kapitalistische Wegwerfideologie» der Baubranche geschrieben. Im Gespräch mit Sergio Scagliola erläutert er, was wir aufgeben müssen, weshalb die zeitgenössische Zertifikationskultur überwiegend eine Alibiübung ist und wieso Verdichtung nicht unbedingt schlecht sein muss.

Politikum und Präzedenzfall?

Die Waldbesetzer:innen von Rümlang haben im Sommer Post von Gemeinde, Kapo und der Waldbesitzerin bekommen. Es geht um einen sechsstelligen Betrag, für den die Aktivist:innen blechen sollen. Gleichzeitig könnte die Besetzung «Rümi» zum Präzedenzfall werden.

Provisorium eröffnet

Die Stadt Zürich hat gestern Donnerstag die neue provisorische Kontakt- und Anlaufstelle auf der Kasernenwiese eröffnet und lud vorab am Mittwochnachmittag zum Medienrundgang ein.

Eine eigentlich unpolitische Wahl

Der zweite Wahlgang der Ständeratswahlen und auch die anstehende Bundesratswahl überschatten die Wahl anderer Ämter, die noch zu vergeben sind – zum Beispiel die Wahl der Exekutive der Reformierten Kirche im Kanton Zürich. Überraschungen soll es da aber keine geben. Oder?

Salamitaktik und Sonderdividenden

In Reaktion auf den letzte Woche verkündeten Stellenabbau in den Redaktionen der ‹TX Group› (P.S. berichtete) hat die Belegschaft am Dienstagmittag vor dem Hauptgebäude des Mutterkonzerns lautstark protestiert.

Weiterkochen in den Wolken

Auf dem ehemaligen Koch-Areal entsteht das Koch-Quartier: Der Bau ist in vollem Gange, die Grundsteinlegung am Montag absolviert – nur ist es eben kein Grundstein, sondern eine WC-Tür gewesen, eingraviert ein Gedicht von Sibylle Berg. Skurril ist das allemal, schön wirds hoffentlich trotzdem.

Wer setzt die Klimawende unter Termindruck um?

In der Elektro- und in der Gebäudetechnikbranche werden gerade zwei neue GAV ausgehandelt. Die Arbeitsbedingungen auf dem Bau sind schlecht, die Löhne zu tief, klagen die Gewerkschaften. Das wirft die Frage auf: Wer installiert, was wir zur Klimawende brauchen, wenn viele Fachkräfte den Job verlassen?

Ersatz statt Reproduktion

Der Fallätschegarten in Zürich-Leimbach steht im Fokus eines Rechtsstreits, der nach dem Baurekursgericht nun weiter im Verwaltungsgericht ausgehandelt wird. Er wirft gleichzeitig auch grundlegende bodenpolitische Fragen auf.