von gastautorin

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Adventsperlen aus himmlischer Höhe  

Um die Adventszeit steigt Rolf Schwarzenbach jeweils mit Seil und Säge in himmlische Schatzkammern hoch: Aus den Wipfeln von Weisstannen schneidet der Forstwart und Christbaumzüchter aus dem Horgenberg prächtige Mistelbüschel mit weiss leuchtenden Beerenperlen, die dann die vorweihnächtlichen Stuben seiner Kunden schmücken.

Stolpern in Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Heute Freitag stellt der Verein «Stolpersteine Schweiz» sein Projekt in Anwesenheit von Jacqueline Fehr und Richard Wolff im Zürcher Rathaus vor. Gleichentags werden vier «Stolpersteine» vor Wohnhäuser gesetzt, in denen Menschen wohnten, bevor sie in einem KZ landeten.

Kunst, Kanonen und Kontroversen

Endlich liegt er vor: Der umstrittene Forschungsbericht über den Zürcher Kunstsammler und Waffenproduzenten Emil Georg Bührle. Zwei externe Gutachten zeigen ausserdem, was dran ist an den Vorwürfen, die die WOZ im August publik machte. 

Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative!

Die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten (Kriegsgeschäfte-Initiative) kommt am 29. November 2020 zur Abstimmung. Sie will verbieten, dass mit Schweizer Geld Kriege finanziert werden. Das Thema ist nicht neu – dass wir solche Geschäfte unterbinden also längst überfällig.

Es heisst Ente und Enterich

Noch in den 1980er Jahren tat ein Zürcher Germanistikprofessor geschlechtergerechte Sprache als vorübergehende Modeströmung ab. Dass die Geschichte ihm nicht recht gibt, ist auch Luise F. Puschs Verdienst. Sie stand mit ihrer linguistischen Forschung, ihren witzig-verständlichen Vorträgen und Beiträgen auch in Schweizer Tageszeitungen Patin für manche aufmüpfige Idee, feministische Debatte oder Verabschiedung von Sprachleitfäden. Der stadtzürcherische stammt von 1994.

Zum Recht verhelfen und Unrecht aufzeigen

Die Freiplatzaktion feiert ihr 35- jähriges Bestehen. Hannes Lindenmeyer hat mit dem Team, der Anwältin Corinne Reber, dem Geschäftsleiter Samuel Haeberli und dem Kommunikationsverantwortlichen Salavtore Pittà, ein Gespräch geführt.

Ohne Bewilligung

Protest «ohne Bewilligung» war der Grund, warum die Stadt Bern Polizeibeamte schickte, um eine Demonstration von Flüchtlingen, die in Schweizer Abschiebelagern hausen müssen, zu stoppen. «Keine Bewilligung» war aber auch der Grund, weshalb Flüchtlinge auf die Strassen der Schweizer Hauptstadt Bern gelangten. Am 22. September zeigte sich einmal mehr, dass man sich im Schweizer Migrationssystem nicht sicher fühlen kann.

Streit um Grossüberbauung im Grünen

Ein neues Quartier mit bis zu 1000 Arbeitsplätzen und mit bis zu 500 EinwohnerInnen: Was der Adliswiler Stadtrat östlich der Autobahn hart an der Grenze zu Zürich-Wollishofen und Kilchberg auf einer landwirtschaftlich genutzten Reservezone im Lätten plant, stösst in der Umgebung auf heftigen Widerstand. Eine Einspracheflut soll das Vorhaben jetzt stoppen.

«Die 5000 Portionen waren innerhalb von zwei Tagen verteilt»

Im Frühling stellte der 22-jährige, aus Guinea stammende Amine Diare Conde das Projekt «Essen für Alle» auf die Beine. Jeden Samstag verteilt er zusammen mit freiwilligen HelferInnen Essenspakete an Sans-Papiers, abgewiesene Asylsuchende und andere armutsbetroffene Menschen. Warum wir in der Schweiz endlich hinschauen und unseren Umgang mit Sans-Papiers überdenken müssen, erklärt er im Gespräch mit Fabienne Grimm.