von gastautorin

In das Schweigen hineinschreien

Im August kommt ein filmisches Portrait über Christoph Schlingensief in die Kinos, der mit seinem mannigfaltigen Oeuvre zeitlebens (nicht nur) Deutschland aufgemischt hat. Schlingensief stiftet posthum sein Publikum noch einmal zum Widerstand an.

Düstere Wendung

Vielleicht hätte sich der Nahostkonflikt durchaus wieder seinen Platz ergattert, drehte sich das Medienkarussell um Trump und eine Handvoll Partygänger im Zürcher Club Flamingo nicht so rapide um sich selbst. So vollziehen sich die neusten Wendungen im Morgenland etwas stiller als auch schon – nichtsdestotrotz mit fataler Wirkung.

Gegen (all)gemeine Besserwisserei

Was aus der Corona-Krise zu lernen ist? Nebst vielem anderen dies: Politik muss in Krisenlagen meist ohne absolute Sicherheit handeln – nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu ein paar kleine Bücher mit klugen Fragen sowie eine Zeitschrift, bei der sich über Wahrheiten streiten lässt.

Am Seegrund wird’s wärmer

In den Tiefen des Zürichsees wird das Wasser wärmer. Gleichzeitig sorgten heftige Winterstürme für die Durchmischung des Seewassers. Die Folgen für die Biodiversität sind (noch) nicht absehbar.

Dick und Doof revisited

In der neuen Komödie «Thalasso» von Guillaume Nicloux zelebrieren Michel Houellebec und Gérard Dépardieu ihre Egos. Nicht besonders lustig.

«Menschlich, wenn ihr könnt, aber unter allen Umständen – holt Gold!»

Von der Kolonialzeit bis heute – Gold aus südamerikanischem Boden erreicht seit Jahrhunderten Europa. Heute findet jährlich peruanisches Gold im Wert von mehreren Milliarden Dollar seinen Weg in die Schweiz. Im Kontext der Konzernverantwortungsinitiative werden jedoch seit Jahren vermehrt Vorwürfe gegen einige der weltweit grössten Goldraffinerien mit Sitz in der Schweiz laut: Sie verarbeiten vermutlich Gold, dessen Abbau in Peru unter menschenrechtsverletzenden und umweltzerstörerischen Bedingungen geschieht.

Die neue Welt wartet

Corona und seine Nebenwirkungen: Diese Tage, Wochen und Monate sind zum Lackmustest für Gesellschaften um den Globus geworden. Weil Krisen in gewissem Sinne stets Not zur Deutung bergen, sollte die Corona-Pandemie zumindest die Sphären des Denkbaren erweitern.

Was die Pandemie kostet

Das Corona-Virus erreicht die Stadtfinanzen: Die Stadt Zürich rechnet für das Jahr 2020 mit einem Verlust im tiefen dreistelligen Millionenbereich. Fiskalpolitische Spiele sind laut Finanzvorsteher Daniel Leupi aber vorerst nicht in Sicht.