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Deine Zauber binden wieder

Der Beziehungsstatus der SP zu Europa war in den letzten Jahren, wie es auf Facebook so schön heisst, kompliziert. In den 1990er-Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends war die Liebe heiss, dann kühlte sie abrupt ab und in den letzten Jahren scheint die schon fast erloschene Flamme wieder etwas aufzulodern.

«Ist es Arbeit, was wir hier geleistet haben?»

Sie bringen es zusammen auf 106 Jahre im Gemeinderat, und alle beenden ihre Karriere per 3. Mai: Wie sie ins Parlament kamen und was sich seither verändert hat, erzählen der Grüne Markus Kunz (10 Jahre im Rat) und die vier SP-ler Hans Jörg Käppeli (19 Jahre), Mark Richli (20 Jahre), Marcel Savarioud (24 Jahre) und Joe A. Manser (33 Jahre) im Gespräch mit Nicole Soland.

Erfolgsformel Co-Präsidium?

Die Nachfolge des SP-Fraktionspräsidiums im Zürcher Kantonsrat steht seit einigen Wochen fest: Sibylle Marti und Tobias Langenegger übernehmen zusammen nach Markus Späths Rücktritt. Im Gespräch mit Sergio Scagliola erklären die beiden, wo schon viel Vorarbeit geleistet wurde und was es noch zu tun gibt.

Der Spätzünder hört frühzeitig auf

Markus Späth-Walter tritt als Fraktionspräsident der SP im Kantonsrat per Ende Mai zurück. Im Gespräch mit Sergio Scagliola zieht er Bilanz über seine Arbeit im Kantonsrat und sieht die Zukunft der Kantonspolitik optimistisch.

No future?

Der Historiker Timothy Snyder hat mit «The road to unfreedom» (Der Weg in die Unfreiheit) einen Bestseller der Trump-Ära geschrieben. Darin beschreibt er den Prozess des Abgleitens in einen autoritären Staat. Das Buch hat allerdings eine erstaunliche Aktualität, denn es geht zu einem nicht unwesentlichen Teil auch um Russland. In einem Podcast mit dem ‹New York-Times›-Journalisten Ezra Klein spricht er unter anderem darüber, warum die Gefahr, die von Russland ausgeht, in den letzten Jahren unterschätzt wurde.

Mehrheit knapp geschafft

Die Gemeinderatswahlen 2022 sind vorbei, die rot-grüne Mehrheit in der Stadt Zürich hat knapp Bestand: Alles gut also?

Neue Chancen, neues Glück?

Niederlagen soll man nicht kleinreden. Die SP ist die eindeutige Verliererin bei den vier Parlamentswahlen in Zürich, Winterthur, Dietikon und Schlieren. Die Verluste sind markant, wenn man sie nicht beschönigend liest: In Zürich verlor die Partei gegenüber 2018 jede achte WählerIn, in Winterthur jede sechste, in Dietikon jede siebte und in Schlieren jede neunte. Das ist nicht nichts, auch wenn man in Betracht zieht, dass die SP 2018 überdurchschnittlich gut abgeschnitten hatte. Relativiert wird der Verlust durch ein Plus in der Exekutive: In Zürich gewann Simone Brander den vierten Sitz der SP zurück, in Winterthur behauptete sich Mitte-Links, in Schlieren muss Stadtpräsident Markus Bärtschiger als Favorit in den zweiten Wahlgang und in Dietikon besteht die Chance auf einen zweiten Sitz im zweiten Wahlgang.

Wem ist Erinnerungskultur wichtig?

Acht Bisherige und neun Neue möchten am 13. Februar 2022 einen der neun Zürcher Stadtratssitze erobern. Wer sind diese Frauen und Männer, wie ticken sie? P.S. will es wissen – und befragt jede Woche ein Mitglied des Stadtrats und einen neuen Kandidaten/eine neue Kandidatin in separat geführten Interviews zum selben Thema. Diese Woche nehmen Stadtpräsidentin…

Zebraliste mit Nebengeräuschen

In weniger als 100 Tagen, am 13. Februar 2022, werden in der Stadt Zürich die Mitglieder von Stadt- und Gemeinderat gewählt. Die SP erhielt bei den letzten Wahlen im Frühling 2018 am meisten Stimmen. Holt sie erneut über 30 Prozent WählerInnenanteil? Und weshalb gibt vor dem Wahlkampfstart eine ‹Zebraliste› zu reden?