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Die SP kann es besser – Wahlanalysen zweiter Teil

Am 20. Oktober wurde gewählt. Für die Grünen war es ein Tag zum Jubeln. Die SP hingegen hat klar verloren. Was hat die SP falsch gemacht? Hätte sie es überhaupt besser machen können? Was bedeutet dies für die zukünftige Politlandschaft? Im zweiten Teil unserer Wahlanalysen finden: SP-Nationalrat Fabian Molina findet, nur mit Megatrends lässt sich das schlechte Resultat nicht erklären. Die SP müsse ihr Profil schärfen. Politologin Regula Stämpfli meint, dass insbesondere der Gewerkschaftsflügel innerhalb der SP Sitze verloren haben und spricht über die Gründe. Co-Präsidentin der SP-Frauen Natascha Wey ist der Meinung, dass die SP eine zu wenig inhaltliche Kampagne geführt…

Warum zur Hölle?

Viele junge Frauen bleiben kinderlos, weil sie negative Konsequenzen im Beruf fürchten – zu Recht. So steht es in der Zeitung, so lautet das Ergebnis einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Statistik

Front

Ein Teil von uns

Sein Name sei Carlos. So nannte ihn das Schweizer Fernsehen in seiner Dok-Sendung und erschuf einen Mythos.

Was kann die SP besser machen?

Am 20. Oktober wurde gewählt. Für die Grünen war es ein Tag zum Jubeln. Die SP hingegen hat klar verloren. Was hat die SP falsch gemacht? Hätte sie es überhaupt besser machen können? Was bedeutet dies für die zukünftige Politlandschaft? Diese und andere Fragen werden diskutiert in einer Reihe von Beiträgen zur Wahl.

Katerstimmung

Es ist ein trüber Tag, an dem ich diese Zeilen tippe, und auch meine Stimmung ist eher trüb. Dieses Gefühl der (politischen) Katerstimmung wird wohl einige erfasst haben in der SP. Wohl ganz im Gegensatz zu vielen Wählerinnen und Wählern.

Böhmische Dörfer

Alles wird gut: Ein nie dagewesener Wahlerfolg von Frauen, Stefan Gärtner (WoZ) thematisiert das Unding der weiblichen Intimrasur, die angeblich knabenfeindliche Schule wird in der ‹NZZ am Sonntag› als Hokuspokus entlarvt, Kindergarten-Lehrerinnen wollen für ihre älteren Kolleginnen Lohngleichheit erstreiten.

Die soziale Frage

Sehr schön. Die Handbremse ist gelöst. Es geht, endlich, los! Und schon wird gemeckert.

Am kritischen Punkt

Warum die SP bei den Kantonsratswahlen im Frühling und erst recht bei den Gemeindewahlen 2018 gut abschnitt (sie machte zumindest in der Stadt Zürich daraus bisher sehr wenig) und nun bei den Nationalratswahlen (im Ständerat gewann Daniel Jositsch triumphal) deutlich verlor, weiss ich nicht.

Gut gemeint

Ein Freund sagte mir vor einiger Zeit: «Das Gegenteil von gut ist gut gemeint». Diese Redewendung wird dem Dichter Gottfried Benn zugeschrieben. Mein Freund entpuppte sich als Fan dieses Zitats, denn er benutzte es später immer wieder.

Alles läuft falsch

Beim EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien werden dunkelhäutige Spieler der Engländer mit Affenlauten eingedeckt. Bulgarische Fans zeigen den Hitlergruss, lachend, sie befürchten nichts deswegen. Das Spiel wird unterbrochen, aber nicht beendet. Der bulgarische Trainer, früher einmal auch bei GC, sagt, England habe das grössere Rassismusproblem.