Schlagwort besetzung

Politikum und Präzedenzfall?

Die Waldbesetzer:innen von Rümlang haben im Sommer Post von Gemeinde, Kapo und der Waldbesitzerin bekommen. Es geht um einen sechsstelligen Betrag, für den die Aktivist:innen blechen sollen. Gleichzeitig könnte die Besetzung «Rümi» zum Präzedenzfall werden.

Weiterkochen in den Wolken

Auf dem ehemaligen Koch-Areal entsteht das Koch-Quartier: Der Bau ist in vollem Gange, die Grundsteinlegung am Montag absolviert – nur ist es eben kein Grundstein, sondern eine WC-Tür gewesen, eingraviert ein Gedicht von Sibylle Berg. Skurril ist das allemal, schön wirds hoffentlich trotzdem.

Was die Häuserbewegung zur Stadtentwicklung beiträgt

Niemand kann nicht wohnen. In Zeiten der Wohnungsnot günstigen Wohnraum leer stehen zu lassen, günstige Wohnungen abzureissen, um dank Ersatzbauten mehr Rendite herauszu­holen, empört. Auf Wohnungssuche machen aber die meisten die Faust im Sack. Eine Minderheit handelt: besetzt Häuser, demonstriert gegen Wohnungsnot.

Widerstand im Wald

Eine Gruppe von Umweltaktivist:innen hat den Rümlanger Wald besetzt. Grund dafür ist eine umstrittene Erweiterung der Deponie Chalber­hau. Die Gemeinde hat wenig Freude und stellt den Besetzer:innen ein Ultimatum.

Das vernachlässigte Experiment

Mit dem Koch-Areal verliert Zürich eines seiner Vorzeigebeispiele, wie kooperative Stadtplanung aussehen kann. Und die Art und Weise, wie mit dem Areal umgegangen wird, zeigt, wie linear Stadtplanung heute gedacht wird. 

«Am liebsten hätte ich, wenn die Besetzung weiter bestanden hätte»

Diese Woche endete die 10-jährige Besetzung auf dem Koch-Areal. Welche Bedeutung haben selbstverwaltete Räume für Zürich und wie können Zwischennutzungen in die Bresche springen? Das Interview mit Alt-Stadtrat, Stadtforscher und ehemaligem Mitglied der ‹Bewegig›, Richard Wolff im Gespräch mit Simon Jacoby.

Kanti-Besetzung sorgt für rote Köpfe

Am Dienstag besetzten Schüler und Studentinnen die Kantonsschule Enge, um für ein ökologisches und soziales Bildungssystem zu demonstrieren. Die Aktion verlief friedlich, der Unterricht konnte uneingeschränkt stattfinden. Trotzdem fordern die bürgerlichen Parteien den Rücktritt des Rektors.