von Min Li Marti

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wahlen haben Konsequenzen

Überall, wo Bürgerliche an der Macht sind, also in praktisch allen Kantonen und im Bundesrat, ist es üblich, Departemente machtpolitisch zu verteilen. Warum also der Aufschrei in der rotgrünen Stadt Zürich?

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Heulende Wölfe

Der Elefant im Raum war denn auch der Abwesende. Der richtige Umgang mit ihm, dem Präsidenten, der so anders ist als seine Vorgänger, haben die meisten noch nicht gefunden. Weder seine politischen Gegner noch die Medien. Denn Trump ist kein normaler Präsident. Und genau das hat ihn zum Präsidenten gemacht.

Es geht weiter!

Was wir gelernt haben aus dieser Spendenaktion: In Zukunft unsere Reichweite noch  weiter zu verbreitern. Gerade in den sozialen Medien sind wir nur wenig präsent. Generell müssen wir die Werbung fürs P.S. verbessern und verstärken. Denn – und davon bin ich überzeugt – es besteht eine Nachfrage für linke, lokale Medien, besonders bei jenen Menschen, die politisch oder kulturell interessiert und organisiert sind.

Emanzipation I

Bald kehrt der 14. Juni wieder – für eine Schweizer Feministin ein von leiser Wehmut angehauchtes Datum. Warum liessen sich damals, aber seither nicht mehr, so viele Frauen für eine Demo, ja sogar einen Streik mobilisieren? Sind wir saturiert, undankbar, ignorant, unpolitisch, rückschrittlich geworden? Haben wir Alten und unsere Vorfahrinnen vergeblich gekämpft? Brauchen die Jungen…

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Informiert durch Medien?

Es lohnt sich, ab und an die eigene Überzeugung mal grundsätzlich infrage zu stellen. Wir No-Billag-GegnerInnen haben alle im Abstimmungskampf mantramässig wiederholt: Medien sind zentral für die Demokratie. Aber – um den Advocatus Diaboli zu spielen: Stimmt das überhaupt? Ein Recht auf Informiertheit klingt gut. Aber braucht es dazu überhaupt Medien? Mindestens im klassischen Sinn?

19 Jahre sind nicht genug!

Wir brauchen also, lieber Leser, liebe Leserin: Zusätzliche Einnahmen. Unser Ziel: 300 000 Franken und 300 neue Abos. Dazu brauchen wir Sie. Wir brauchen Ihre Spende. Wir brauchen Ihr Abonnement. Wenn es ein Bitzeli mehr sein darf – dann kann es gerne auch ein Gönner-Abo sein. Oder Sie können P.S. verschenken. Oder in ihrem Umfeld dafür werben. Wir sind für alles dankbar.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Geschichten von vorn & hinten

Ebenfalls klar scheint: Auch in einem unabhängigen Journalismus lohnt es sich manchmal, nach der Geschichte hinter der Geschichte zu suchen. Weil nicht immer so einfach ist, was zu schön einfach klingt.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Alles wird gut

Früher, sagen viele Rechte, da gab es noch vernünftige Sozis. Die nicht so jusofiziert und genderwahnsinnig waren. Oder die noch echte Büezer waren. Auf jeden Fall konnte man mit denen noch reden. Die gleiche Nostalgie gibt es aber auch umgekehrt. Der Patron mit dem goldenen Herzen. Der bildungsbürgerlich kulturinteressierte Liberale – vom Zürichberg oder aus dem Basler Daig – mit sozialem Engagement.

Zukunftslabor?

Der Wirtschaftsstandort Zürich boomt. Doch wie kann er auch aus linker Sicht zukunftsfähig gemacht werden? Dieser Frage geht ein Positionspapier der SP Stadt Zürich nach, das am Donnerstag in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Doppelt oder nüt

Mit der Doppelt-oder-Nüt-Strategie, wie sie Claudia Blumer propagiert, erreicht man in erster Linie das, was die Gegner wollen: Nämlich eben nichts. Und das ist erst recht nicht befriedigend.