von Min Li Marti

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Service public 2.0

Ein Freund, der in der IT-Branche tätig ist, meinte einmal zum Thema E-Voting, dass er zwar die Skepsis teile, die viele in der Branche hegen, aber es sich wohl in zwanzig Jahren komisch anfühlen wird, überhaupt noch etwas brieflich zu erledigen. Ein wenig ähnlich ergeht es mir in der ganzen Diskussion rund um Poststellen­schliessungen. Natürlich…

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Ironie der Geschichte

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass just ein Jahr, nachdem der Hashtag #metoo geboren wurde, Brett Kavanaugh in den Obersten US-Gerichtshof gewählt wurde.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Bärendienst und Zeitgeist

Es war kein guter Abstimmungssonntag für Initiativen. Die beiden agrarpolitischen Initiativen haben nach ersten hohen Sympathiewerten rasch an Zustimmung verloren (Analyse auf Seite 7). Immerhin wurde der Bundesbeschluss Velo, ein Gegenentwurf zur Velo-Initiative, mit satter Mehrheit angenommen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wiedergänger

Ein politischer Wiedergänger ist zurück: Der linke Populismus. Die einflussreiche französische Philosophin Chantal Mouffe hat gerade ihr neues Buch «Für einen linken Populismus» veröffentlicht.

Weniger Mitglieder, mehr Effizienz?

Die Initiative «7 statt 9» will durch die Reduktion der Stadtratsmitglieder zu einer effizienteren Verwaltung gelangen. Damit soll kein Leistungsabbau verbunden sein, sondern im Idealfall sollen Mittel für weitere städtische Dienstleistungen frei werden. Doch führt eine Reduktion tatsächlich zu mehr Mitteln und mehr Effizienz?

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Die letzten Mohikaner

Die letzte Mohikanerin wird 100 Jahre alt. Die ‹Schaffhauser AZ› ist die letzte einer einst vielfältigen sozialdemokratischen und kommunistischen Presse, die noch übrig geblieben ist.

Datenschutz

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen die Risiken von Datenmissbrauch. Das zeigt der Tätigkeitsbericht 2017 des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wahnsinn

Politik schien mir immer ein rationales Geschäft. Getrieben durch Überzeugung oder Machtstreben oder einer Kombination aus beidem. Nicht immer gut, aber meistens berechenbar. Dann kam Horst Seehofer.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wie wenig ist wenig genug?

Die Missbrauchsquote ist aber klein, die Quote der Sozialhilfebeziehenden im Allgemeinen relativ stabil. Es gibt also keinen Grund, diese Diskussion dermassen defensiv zu führen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen wieder über den Grundsatz reden: Was ist es unserer Gesellschaft wert, dass alle Menschen in Würde leben können?