von Min Li Marti

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Geschichten von vorn & hinten

Ebenfalls klar scheint: Auch in einem unabhängigen Journalismus lohnt es sich manchmal, nach der Geschichte hinter der Geschichte zu suchen. Weil nicht immer so einfach ist, was zu schön einfach klingt.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Alles wird gut

Früher, sagen viele Rechte, da gab es noch vernünftige Sozis. Die nicht so jusofiziert und genderwahnsinnig waren. Oder die noch echte Büezer waren. Auf jeden Fall konnte man mit denen noch reden. Die gleiche Nostalgie gibt es aber auch umgekehrt. Der Patron mit dem goldenen Herzen. Der bildungsbürgerlich kulturinteressierte Liberale – vom Zürichberg oder aus dem Basler Daig – mit sozialem Engagement.

Zukunftslabor?

Der Wirtschaftsstandort Zürich boomt. Doch wie kann er auch aus linker Sicht zukunftsfähig gemacht werden? Dieser Frage geht ein Positionspapier der SP Stadt Zürich nach, das am Donnerstag in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Doppelt oder nüt

Mit der Doppelt-oder-Nüt-Strategie, wie sie Claudia Blumer propagiert, erreicht man in erster Linie das, was die Gegner wollen: Nämlich eben nichts. Und das ist erst recht nicht befriedigend.

Glückswünsche für ein spezielles Geburtstagskind

Es sind die kleinen Dinge, über die sich Lotti zu freuen weiss. Dies sei auch ihr Geheimrezept fürs Leben, verrät sie. Man müsse nicht glauben, dass man mit viel Geld glücklich werde. Wer lerne, sich an den kleinen Geschichten, die das Leben schreibt, zu erfreuen, der werde auch in düsteren Zeiten keinen Anlass finden, um unglücklich zu werden.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Operation gelungen?

Der Weg zur Hölle ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert. So war das auch mit der neuen Spitalfinanzierung. Diese sollte – so war jedenfalls der Plan – die Gesundheitskosten dank mehr Transparenz, Effizienz und Wettbewerb senken, ohne dabei die qualitative Versorgung zu gefährden.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Lose-Lose-Situation

«Opposition ist Mist, das sollen die anderen machen», sagte einst der frühere SPD-Chef Franz Müntefering. Heute scheint eher das umgekehrte Motto zu gelten. Regieren ist Mist, das sollen die anderen machen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Ärger im Paradies?

Und wieder sind in einem grossen internationalen Datenleck die Mechanismen der Offshore-Welt enthüllt worden. Die sogenannten Paradise-Papers, Daten, die zu einem grossen Teil aus der Anwaltskanzlei «Appleby» stammen, einer Kanzlei, die auf den Bermudas gegründet wurde und über Ableger in verschiedenen Steueroasen verfügt, wurden vor einem Jahr der ‹Süddeutschen Zeitung› übergeben und vom «International Consortium of Journalists» ausgewertet. In der Schweiz waren daran ‹Tages-Anzeiger›, ‹Sonntags-Zeitung›, ‹Der Bund›, ‹24heures›, ‹Le matin dimanche› und ‹Tribune de Genève› beteiligt.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Watergate 2.0?

Mittlerweile wird ja jedes Skandäli mit einem «gate» zum Schluss versehen, damit man auch merkt, dass es wirklich ein Skandal ist. Vielleicht hat es auch einfach ein Versehen gegeben, das nun mal überall vorkommt, auch in Amtsstuben und Ratssälen.