«Blöd nur, dass Schweine und Hühner kein Gras fressen»

Die Schweiz ist umwelttechnisch im Wandel. Die Mobilität wird elektrisiert, das Wohnen konzentriert, an die Ernährung hat sich bisher jedoch noch niemand gewagt. Dies ändert sich mit der Abstimmung zur «nachhaltigen Ernährung» vom 26. November. Der Zürcher SVP-Nationalrat Mauro Tuena und Meret Schneider von der Geschäftsleitung des Vereins Sentience Politics im Streitgespräch mit Julian Büchler.

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Bild von Markus Kunz

Massenumerziehung

Man muss die Würste grillen, wenn sie prall sind. Die Gelegenheit dazu kommt mit der städtischen Volksinitiative zur gesunden Ernährung bzw. ihrem weichgekochten Gegenvorschlag. Die Tatsache, dass die InitiantInnen happige Konzessionen gemacht haben, um immerhin noch einen Teil ihrer Anliegen retten zu können, muss natürlich gar nicht heissen, dass der wurstige Wutbürger bzw. die wütende Wurstbürgerin nicht dennoch kräftig vom Leder ziehen können, um im Bild zu bleiben.

Mehr tun für MigrantInnen

Am Herbstanlass der SP60+ drehte sich alles ums Thema Migration. Das Positionspapier «Migration: Analysen und Forderungen» wurde einstimmig verabschiedet.

Der Preis steigt

Mit wenigen Ausnahmen (Überbrückung bis zu den Stipendien oder der Arbeitslosenhilfe) ist die Aufforderung zur Selbsthilfe ein Unsinn. Sozialhilfe erhält – von Ausnahmen abgesehen – , wer es alleine nicht mehr schafft und nicht, wer Lust auf die Hängematte hat. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Minimum.

Wer zu viel verdient, muss zügeln

Matthias Probst (Grüne), Präsident der gemeinderätlichen Finanzkommission, stellte am Mittwoch an einer Medienkonferenz im Zürcher Stadthaus gemeinsam mit weiteren Kommissionsmitgliedern den Entwurf einer neuen städtischen Vermietungsverordnung vor. Sie regelt die Grundsätze der Vermietung für städtische Wohnungen, die zur Kostenmiete vermietet werden.

Mit Lokalpolitik gegen zuviel CO2

E-Mobilität hat verschiedene Aspekte: Wenn in der Stadt nur noch E-Autos verkehren, verbessert sich sicher die Luft. Doch es stellt sich auch die Frage, wie der Strom produziert wird, der die E-Autos antreibt. Auch die Produktion von E-Autos verschlingt viel Energie, die Batterien sind ein weiteres Problemfeld, und vom Platzverbrauch her gesehen ist ein E-Auto einfach ein Auto. Allzuviele Hoffnungen, dass die Lösung der Mobilitätsfragen in der Zukunft im E-Auto liegt, sollten wir uns also nicht machen.