«Nur weil ich Männer liebe, muss ich jetzt auch Disco mögen?»

Alte, dicke Tunten und die körperliche Liebe, sexuelle Monotonie und das Ende einer Lesbenbeziehung, ein überwältigendes Glücksgefühl und das frömmlerisch verinnerlichte Hingabeverbot, eine Zuneigung unter Sexworkern und die Not barer Existenzsicherung – das 22. «schwullesbische+ Filmfestival PinkApple» ist vorüber, die Vielzahl an inhaltlichen Anregungen aber hallt nach. Eine tour d’horizon nach drei Dutzend Filmen.

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«Man sollte aufhören, solange es noch Spass macht»

Insgesamt 17 und 19 Jahre sassen die beiden SP-Kantonsräte Roland Munz und Benedikt Gschwind fast jeden Montag im Ratshaus. Im Gespräch mit Zara Zatti schauen sie auf ihre Zeit im Kantonsparlament zurück, sprechen über besondere Highlights und die neuen Mehrheitsverhältnisse.

5G

Ich sags gleich offen, ich bin kein 5G-Anbeter. Ich bin geprägt durch die Debatte der 80er-Jahre, die wiederum geprägt ist durch den Begriff des Vorsorgeprinzips. Dieses ist ganz einfach: Es widerspiegelt die Einsicht, dass sich viele moderne und hochproblematische Entwicklungen den Anforderungen und Mechanismen einer naturwissenschaftlichen Beweisführung entziehen

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Aufbrechen

“So ehrlich war kaum je ein Unternehmer. Denn in deren Sonntagsreden kommt sonst stets ein Bekenntnis zum Markt und zum Wettbewerb. Aber letztlich will ein Unternehmer oder eine Unternehmerin vor allem eins: Geld verdienen. Und das geht besser ohne Konkurrenz.”

Wie wollen wir wohnen?

In Berlin hat sich die Wohnungsnot in den letzten Jahren massiv verschärft. Als Reaktion wurde eine Initiative lanciert, die Immobilienfirmen enteignen will. Die Auseinandersetzung ums Wohnungsthema hat damit aber erst begonnen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Das böse Wort mit S

Deutschland ist in Aufruhr. Was ist geschehen? Kevin Kühnert, Chef der deutschen Jungsozialisten, gab ein Interview mit der ‹Zeit›, in dem er ausführte, wie er sich den Sozialismus vorstellt. In erster Linie als «Welt, in der Menschen ihren Bedürfnissen nachgehen können. Eine Demokratisierung aller Lebensbereiche.»