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Zürich in grüner Hand?

Die Grünen stellen seit dieser Woche sowohl das Kantons- als auch das Gemeinderatspräsidium. Simon Muster hat mit den beiden RatspräsidentInnen, Esther Guyer und Matthias Probst, über politischen Konsens, Macht und die Zukunft der grünen Welle gesprochen.

Ausflugsziele in der Stadt

Der Zürcher Gemeinderat zügelt nicht sofort zurück ins Rathaus und nimmt fünf Gastrobetriebe am Seebecken in den Regionalen Richtplan Landschaft auf.

Gratistests, kein Grundeinkommen

Der Zürcher Gemeinderat spricht sich für Gratistests für sexuell übertragbare Krankheiten aus und empfiehlt die Volksinitiative «Wissenschaftlicher Pilotversuch Grundeinkommen» zur Ablehnung.

Früher ist besser

Die 32 Wohnblöcke der Wohnüberbauung Bergacker in Zürich-Affoltern sollen frühestens ab 2026 abgerissen werden. Der Mieterverband hat sich früh in das Projekt eingeklinkt und hofft, dass das Projekt so möglichst sozialverträglich ausfällt.

Keine Sackgasse, aber viele Fragen

Der Zürcher Gemeinderat hat die Abgangsentschädigungen für unter anderen Stadträte und Schulpräsidentinnen stark gekürzt. Den Vertrag für das geplante Grossprojekt der SBB mit 375 Wohnungen an der Neugasse nahm der Rat nach heftiger Debatte zur Kenntnis.

Einen Franken Vierzig weniger auf die Stunde

Am feministischen Kampftag präsentiert der Winterthurer Stadtrat seinen Gegenvorschlag zur Mindestlohninitiative. Dieser soll tiefer ausfallen und für weniger ArbeiterInnen gelten als in der Initiative vorgesehen. Das treffe vor allem Frauen, kritisieren die InitiantInnen. 

Knacknuss Kita-Finanzierung

Der Zürcher Gemeinderat hat einen Bericht über die familienergänzende Kinderbetreung ausführlich debattiert und schliesslich zur Kenntnis genommen.

Der ahnungslose Tiger

Ein offenes Wort und die Komödie hätte überhaupt keinen Anlass, abzuheben. Aber über Sexualität spricht man nicht. Das Schlimmste befürchtend, schaukelt sich die Spirale aus List und Rachelust in solche Höhen, bis es aus dem Fettnapf spritzt.

Neue Chancen, neues Glück?

Niederlagen soll man nicht kleinreden. Die SP ist die eindeutige Verliererin bei den vier Parlamentswahlen in Zürich, Winterthur, Dietikon und Schlieren. Die Verluste sind markant, wenn man sie nicht beschönigend liest: In Zürich verlor die Partei gegenüber 2018 jede achte WählerIn, in Winterthur jede sechste, in Dietikon jede siebte und in Schlieren jede neunte. Das ist nicht nichts, auch wenn man in Betracht zieht, dass die SP 2018 überdurchschnittlich gut abgeschnitten hatte. Relativiert wird der Verlust durch ein Plus in der Exekutive: In Zürich gewann Simone Brander den vierten Sitz der SP zurück, in Winterthur behauptete sich Mitte-Links, in Schlieren muss Stadtpräsident Markus Bärtschiger als Favorit in den zweiten Wahlgang und in Dietikon besteht die Chance auf einen zweiten Sitz im zweiten Wahlgang.

Faszinierend unheimlich

Der Bahnhof Zürich-Enge ist zu gross, unschweizerisch – genau richtig für Zürich. Eine persönliche Annäherung.