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Mit Atomgeschwätz Solarenergie ausbremsen

Beim Lesen der NZZ stosse ich immer öfter auf das Wort «Kernkraft». Im Artikel «Ohne Kernkraft droht eine Stromlücke» vom Montag geht es um eine Studie der ETH Zürich. In Auftrag gegeben und finanziert hat die Studie die Economiesuisse, die sie am Dienstag auf ihrer Webseite vorstellte.

Boulevard – *bulwaaarrhh*

Im Qualitätsjournalismus gab es bis anhin einige unumstössliche Regeln: Tatsachen werden möglichst ‹neutral› berichtet. Meinungen werden davon getrennt geäussert und entsprechend gekennzeichnet (oder finden wie hier in separaten Gefässen statt). Tragisches soll als schlichte Fakten und emotionslos präsentiert werden. Im Boulevard-Journalismus – englisch entlarvend gutter press genannt – gelten andere Regeln.

Neue alte Feindbilder

«Wenn der Feind kein Gesicht hat, erfindet die Gesellschaft eins», schrieb Susan Faludi 1991 in ihrem Buch «Backlash». Tatsächlich scheint es immer wieder so, dass immer wieder neue Feindbilder auftauchen, die vorher niemanden je gekümmert haben. Ein gutes Beispiel hierzu ist die Teilzeit-Debatte, die seit ein paar Monaten viele Medien beschäftigt. 

Hohe Hürden? Mangelnder Wille?

Letzte Woche hat der Zürcher Stadtrat einen Bericht zum Thema Photovoltaik verabschiedet, der aus Sicht der Grünen «völlig unzureichend» ist, ja mehr noch: Sie werfen dem Stadtrat «Arbeitsverweigerung» vor. Was ist da los?

Schattenwurf als Hoffnungsträger?

Weshalb können die ehemaligen Personalhäuser des Triemlispitals nicht weiter genutzt werden? Der Stadtrat argumentiert unter anderem mit Schattenwurf während mehr als zwei Stunden, obwohl die entsprechende kantonale Verordnung per 1. August 2021 geändert wurde und seither drei Stunden Schatten zulässig sind.