Tag Kultur

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Verweigerung

Konstantin Küspert entkoppelt Arbeit und Zweck – in einem Slang für Dummies.
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Glücksfall

Bei der langweiligsten Tante am langweiligsten Ort lernte er die Gitarre kennen.
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Silberstreifen

Brutal und zärtlich. «Love Life» zeigt die emotionale Achterbahnfahrt einer Japanerin.
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Liebeswahn

Das Identifikationspotenzial von «Dunkler Frühling» ist gefährlich nahe beim «Werther».
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«Die Anschuldigungen werden ja wohl einen Grund haben»

Wenn schon das blosse Nachfragen eine soziale Ächtung nach sich zieht, eine gehässige Ablehnung die eingeengte Horizontgrenze dualen Denkens verrät und Akte der Selbstbehauptung auf Verbote, Verdrängung und Verrat treffen, bedarf die Wahrnehmung augenscheinlich einer Neujustierung. Die jährliche Auswahl des queeren Filmfestivals PinkApple klärt auf und verblüfft und erfreut.
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Es ist Zeit, die Waschküchen zu resozialisieren

Die Bibel sagts: Nach dem verhängnisvollen Verzehr des Apfels vom Baum der Erkenntnis wurden Adam und Eva gewahr, dass sie nackt waren. Schluss mit Paradies, von nun an mussten sie ihr Leben mit Mühsal bewältigen; unter anderem gehört dazu, dass wir Menschen seither zum Kleiderwaschen verurteilt sind. Waschen steht im Laufe der Menschheitsgeschichte in vielfältigen Wechsel­wirkungen mit technischem Können, mit kulturellen und politischen Konzepten,mit sozialen Verhaltensweisen, kurz: Waschen ist eine prägende Kulturtechnik. Dass sich die Waschküche als «Kulturort» zum Nachdenken eignet, hat das «Duo Wöschchuchi» mit einem Spektakel in einer Genossenschafts-Waschküche bewiesen. 
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«Wir machen es so, wie du es willst»

Mehran Tamadan versucht in seinen Filmen die Beweggründe eines diametral entgegengesetzten Gegenübers zu ergründen in der Hoffnung, eine Veränderung im Denken zu erwirken. In «Mon pire ennemi» ist es die Person, die Verhöre in iranischen Gefängnissen führt.
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Höchst stiefmütterlich

Vierzig Jahre nach der letzten grossen Ausstellung über Ferdinand Hodler stellt das Kunsthaus Zürich sein Werk in Relation zu den «aktuellen Diskursen» und bringt ihn dahinter annähernd zum verschwinden.
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Unsichtbar

Aus empathischer Nachfühlbarkeit von Opferleid erwächst trotz aller Betroffenheit zuletzt eine subtile Bestärkung.