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Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht

Ich gehöre zu den wenigen Linken, die zum Ja zur 13. AHV-Rente keine Freudentänze veranstalten, aber auch zu jenen, die das bürgerliche Trötzeln wie in der ‹Arena› des letzten Freitags schwer verstehen.

Grenzenlose Borniertheit …

«Bei Altersarmut muss und kann gezielt geholfen werden». Tönt schön. In Wahrheit ist es ein unvorstellbarer, entmündigender Spiessrutenlauf.

Über Befindlichkeiten

Menschen werden bei ihren Entscheidungen eher von ihrer Befindlichkeit und von Emotionen geprägt als vom Verstand. Gekauft. Wissen wir längst. Aber im Moment übertreibt man es ein bisschen damit.

Keine Illusionen

Man kann die Initiative für eine 13. AHV-Rente durchaus ablehnen, aber man sollte nicht die Illusion pflegen, dass das Parlament dann eine bessere Lösung zimmert. 

Die Hodenrente

Ein neues Wort macht seit einigen Monaten Karriere: die «Bodenrente». Renten sind ja tatsächlich Einkommen, denen keine aktuellen Leistungen gegenüberstehen; trotzdem stört mich etwas an dem Begriff.

Rechnung, Rente, «Renovate»

Auf dem Programm des Zürcher Gemeinderats standen die Jahresrechnung 2022 und der Geschäftsbericht der Asyl-Organisation Zürich, aber auch ein Pilotprojekt für kommunale Zuschüsse, die dafür sorgen sollen, dass AHV-Rentner:innen nicht aus finanziellen Gründen frühzeitig in ein Heim müssen.

Höhere Ergänzungsleistungen statt illusorische Initiative

Die Initiative für eine «13. AHV-Monatsrente» ist ein populistischer Missgriff. Linksgrün wäre mit einer zielgerichteteren und wirkungsvolleren Sozialpolitik glaubhafter – und sollte sich von illusorischen gewerkschaftlichen Vorgaben lösen.