Schlagwort 13. AHV

Return on Investment

Viel Aufregung vor und während der Abstimmung über den 13., und immer noch viel nachher. Die Verlierer:innen üben sich mit Fleiss darin, Steine in den Weg der finanziellen Umsetzung zu legen. Fragt sich, woher die Trotzhaltung kommt.

Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht

Ich gehöre zu den wenigen Linken, die zum Ja zur 13. AHV-Rente keine Freudentänze veranstalten, aber auch zu jenen, die das bürgerliche Trötzeln wie in der ‹Arena› des letzten Freitags schwer verstehen.

Längere Pisten und Grundrechtsabbau

Ja zum Gegenvorschlag zur Anti-Chaoten-Initiative, Ja zu den Pistenverlängerungen, Nein zur Uferinitiative: Bei den Abstimmungen vom Sonntag lief es Rot-Grün auf kantonaler Ebene bedeutend schlechter als auf eidgenössischer.

Soziale Zeitenwende?

In einer sehr optimistischen Deutung kann man sich erhoffen, dass dieses Abstimmungsresultat auch politisch nachhallen mag. Dass mindestens ein Teil von Wirtschaft und Bürgerlichen zum Schluss kommen könnte, dass sozialer und gesellschaftlicher Ausgleich in den letzten Jahren zu kurz gekommen ist.

Chancen für Kinder

Im Zuge der Abstimmung über die 13. AHV-Rente wird von den Gegner:innen ein Argument vorgebracht, das durchaus richtig ist. Nämlich, dass Rentner:innen nicht überproportional von Armut betroffen sind, sondern Kinder, Familien und Alleinerziehende.

Grenzenlose Borniertheit …

«Bei Altersarmut muss und kann gezielt geholfen werden». Tönt schön. In Wahrheit ist es ein unvorstellbarer, entmündigender Spiessrutenlauf.