Matthias Erzinger

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Richtige Stossrichtung – aber zu unverbindlich

Der Winterthurer Stadtrat hat kurz vor Legislaturende eine neue Wohnstrategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Sie umfasst 26 Massnahmen in 4 Handlungsfeldern, mit dem Ziel, mehr Wohnraum zu schaffen, gemeinnützigen Wohnraum zu stärken und der Stadt und den Akteur:innen des Wohnungsmarkts als Orientierung zu dienen. Während die FDP die Strategie stark kritisiert, sind SP, Grüne und AL vorsichtig positiv. Allerdings fordern sie mehr Verbindlichkeit.
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«Mit den verfügbaren Mitteln das Beste herausholen»

Die Rechnung der Stadt Winterthur für das vergangene Jahr schloss mit einem Gewinn von über 60 Millionen Franken ab, wobei rund 40 Millionen aus Rückzahlungen des Kantons Zürich herrühren, die erst für das laufende Jahr vorgesehen waren. Matthias Erzinger sprach mit Kaspar Bopp über die Rechnung und warum Finanzverantwortliche meist schwarzmalen.
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Erster Erfolg für Fahrpersonal

Die Fronten zwischen dem Fahrpersonal von Stadtbus Winterthur auf der einen Seite, dem Stadtrat und der Geschäftsleitung von Stadtbus auf der anderen Seite beginnen sich aufzuweichen: Nach einer «konstruktiven Verhandlungsrunde» wurde ein weiterer Termin auf den 2. April angesetzt und es werden vorerst keine weiteren Kampfmassnahmen erfolgen, wie die Stadt Winterthur und der VPOD in einer gemeinsamen Medienmitteilung festhielten.
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Zürich wird zum Stadtteil Winterthurs

Dieser Tage haben die Bauarbeiten an einem der grössten Bauwerke in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz begonnen: dem ‹Brüttener Tunnel› zwischen Winterthur und Bassersdorf. Damit wird in erster Linie der Engpass bei Effretikon abgelöst, zudem verkürzt sich die Fahrt von Winterthur nach Zürich um 8 Minuten auf noch 12 Minuten. Zürich wird damit faktisch zu einem Stadtteil Winterthurs…
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Kein leichtfertiger Streik

Am Dienstagmorgen verschaffte sich das Fahrpersonal der Winterthurer Busse mit einem Warnstreik Luft: Insbesondere die Einsatzplanung wird kritisiert und dass Stadtbus die Kritik nicht aufnehme. Stadtrat Stefan Fritschi konterte und wich aus. Kurzfristig soll das Gespräch mit einer Stadtratsdelegation aufgenommen werden. Kommen nicht rasch Resultate, will das Fahrpersonal erneut streiken.
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Stadtpräsidiumswahlkampf bringt etwas Bewegung

Wie Zürich wählt Winterthur am 8. März: Stadtpräsidium, Stadtrat, Stadtparlament und erst zum zweiten Mal die Schulpflege. Am meisten Spannung liegt dabei im Kampf um das Stadtpräsidium, wo Kaspar Bopp (SP) und Stefan Fritschi (FDP) gegeneinander antreten. Beim Stadtrat scheint jetzt schon klar, dass mindestens ein neues Mitglied gewählt wird, das aus rot-grüner Sicht wenig Erfreuliches verheisst. Beim Parlament hoffen SP, Grüne und AL, die finanzpolitische Blockierung aufzubrechen, und die Schulpflegewahlen sind in der Öffentlichkeit wenig präsent.
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Bopp oder Fritschi

Es wird wohl knapp werden, die Ausgangslage für das Stadtpräsidium ist offen: Hier Kaspar Bopp, SP, Finanzvorstand seit 2019, als Vertreter des eher progressiv-urban ausgerichteten Winterthurs, da der im Winterthurer Bildungsbürgertum bestens vernetzte Stefan Fritschi, Stadtrat seit 16 Jahren, davon 9 Jahre als Vorsteher der technischen Betriebe. Kaspar Bopp hat wohl etwas die grössere Hausmacht, Fritschi das gehobene, eher traditionelle ‹Winterthur› hinter sich.
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«Wir sind auf Kurs»

«Auf Kurs» sieht sich der Winterthurer Stadtrat bezüglich der 2022 formulierten Legislaturziele. Diese Einschätzung kann man teilen oder nicht – aktuell sind Defizite auszumachen, die nicht in den damals formulierten Zielen auftauchen.
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Vom Winterthurer Parlamentarier zum Kleinstunternehmer im Tal der Loire

Der Zeit voraus – oder eine verklärte, überholte Hippie-Fantasie? Der ehemalige Präsident der SP-Töss, Stadtparlamentarier in Winterthur und Sozialarbeiter Daniel Altenbach hat sich mit einem «Chambre d’hôte» in der Nähe von Nevers (FR) eine neue Existenz aufgebaut. Matthias Erzinger hat ihn besucht. Was er dabei gefunden hat, verdient Respekt.