Matthias Erzinger

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Bundesgericht schützt Mindestlöhne in Winterthur und Zürich

Sie waren miserable Verlierer: Die Wirtschaftsverbände und bürgerlichen Parteien in den Städten Winterthur und Zürich, als die Stimmberechtigten im Juni 2023 mit rund 65 Prozent (Winterthur) und 69 Prozent (Zürich) Vorlagen zur Einführung eines kommunalen Mindestlohnes guthiessen. Sie rekurrierten gegen die demokratischen Entscheide. Nun hat das Bundesgericht die kommunalen Mindestlöhne definitiv geschützt. Lanciert worden waren diese durch eine breite Koalition von SP, Grünen, der AL, Gewerkschaften und Hilfswerken.
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Radikale Einbindung der Bevölkerung

In den nächsten Wochen ab Mitte Juni sind in der Stadt Winterthur Freiwillige unterwegs, um Glühwürmchen aufzuspüren. «Wir wollen herausfinden, ob und wo es in Winterthur Glühwürmchen gibt», sagt der Leiter Ökologie bei Stadtgrün Winterthur, Michael Wiesner. Das Projekt ist der neueste Baustein einer Strategie, die Bevölkerung bei der Förderung der Biodiversität einzubinden. Matthias Erzinger hat sich mit Michael Wiesner unterhalten.
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Stimmfreigabezum Campingplatz

An ihrer Jahres-Mitgliederversammlung hat die SP Winterthur Philippe Weber neu ins Co-Präsidium zusammen mit der bisherigen Franziska Tschirky gewählt. Zuvor hat die Diskussion um die Parole zur Abstimmung über eine Erneuerung des Campingplatzes Schützenweiher zu einer langen Diskussion geführt, welche schliesslich mit einer Stimmfreigabe endete.
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«Wir haben den Auftrag, unsere Stadt voranzubringen»

Wie im ganzen Kanton beginnt im Winterthurer Stadtparlament in den kommenden Wochen eine neue vierjährige Legislatur. Welche Bilanz ziehen SP, Grüne und AL für die letzten Jahre, und wo liegen ihre Schwerpunkte in den kommenden vier Jahren? Matthias Erzinger hat mit Andreas Büeler von den Grünen, Bea Helbling von der SP und Roman Hugentobler von der AL gesprochen. Sichtbar werden dabei Schnittmengen, aber auch klare Differenzierungen im rot-grünen Lager.
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Richtige Stossrichtung – aber zu unverbindlich

Der Winterthurer Stadtrat hat kurz vor Legislaturende eine neue Wohnstrategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Sie umfasst 26 Massnahmen in 4 Handlungsfeldern, mit dem Ziel, mehr Wohnraum zu schaffen, gemeinnützigen Wohnraum zu stärken und der Stadt und den Akteur:innen des Wohnungsmarkts als Orientierung zu dienen. Während die FDP die Strategie stark kritisiert, sind SP, Grüne und AL vorsichtig positiv. Allerdings fordern sie mehr Verbindlichkeit.
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«Mit den verfügbaren Mitteln das Beste herausholen»

Die Rechnung der Stadt Winterthur für das vergangene Jahr schloss mit einem Gewinn von über 60 Millionen Franken ab, wobei rund 40 Millionen aus Rückzahlungen des Kantons Zürich herrühren, die erst für das laufende Jahr vorgesehen waren. Matthias Erzinger sprach mit Kaspar Bopp über die Rechnung und warum Finanzverantwortliche meist schwarzmalen.
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Erster Erfolg für Fahrpersonal

Die Fronten zwischen dem Fahrpersonal von Stadtbus Winterthur auf der einen Seite, dem Stadtrat und der Geschäftsleitung von Stadtbus auf der anderen Seite beginnen sich aufzuweichen: Nach einer «konstruktiven Verhandlungsrunde» wurde ein weiterer Termin auf den 2. April angesetzt und es werden vorerst keine weiteren Kampfmassnahmen erfolgen, wie die Stadt Winterthur und der VPOD in einer gemeinsamen Medienmitteilung festhielten.
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Zürich wird zum Stadtteil Winterthurs

Dieser Tage haben die Bauarbeiten an einem der grössten Bauwerke in der Geschichte des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz begonnen: dem ‹Brüttener Tunnel› zwischen Winterthur und Bassersdorf. Damit wird in erster Linie der Engpass bei Effretikon abgelöst, zudem verkürzt sich die Fahrt von Winterthur nach Zürich um 8 Minuten auf noch 12 Minuten. Zürich wird damit faktisch zu einem Stadtteil Winterthurs…