Dezember, 2022

Bild: Anahí Frank

Panorama aus dem Hinterhalt

Zwischen Gleisfeld und Verkehrsbrücke hängt der Bahnhof Hardbrücke. Mit seinen verschlungenen Treppen hat er einige Wutanfälle inspiriert – aber auch Liebeslieder.

Motionär Esen Yilmaz vor der Neubausiedlung «Höfe» im Adliswiler Stadtteil Dietlimoos, wo zahlreiche neue Wohnungen entstanden oder geplant sind – darunter allerdings kaum preisgünstige. Bild: Arthur Schäppi

«Investoren zu bezahlbaren Mietwohnungen verpflichten»

Wenn Bauherren dank Um- oder Einzonungen mehr Wohnungen bauen dürfen, soll ein Drittel davon günstig vermietet werden. Das verlangt jetzt die SP Adliswil mit einer Motion im Stadtparlament. Warum es das braucht und wie die SP bürgerliche Gegenargumente kontert, sagt der Adliswiler SP-Gemeinderat und Erstunterzeichner Esen Yilmaz im Gespräch mit Arthur Schäppi.

Etwas weniger wäre oft mehr

«Das SVP-FDP-­Machtzentrum im Bundesrat hat zugeschlagen. Allen, die Bundesbern etwas kennen, hätte das klar sein sollen. Sonnenklar. Seit Wochen.» So Jacqueline Badran in der ‹Sonntagzeitung› in ihrer Kolumne, in der sie den Medien auf die Finger schaut. Passiert ist, um es betont anders zu sagen, folgendes: Die Mehrheit hat von ihrer Mehrheit Gebrauch gemacht.

Bild: zVg

Feine Ironie

Simon Enzler ist ein Meister darin, sein Publikum in Sicherheit zu wiegen, während er ihm zeitgleich die eigene Denkfaulheit respektive Bereitschaft zum inkonsequenten Handeln mit einem Lächeln um die Ohren haut.

Art Dock Zürich

Was für ein Zirkus!

In einer der zwei verbliebenen Oblicht-Hallen des ehemaligen Güterbahnhofs beziehen der Zirkus Chnopf und das Zirkusquartier zurzeit ihre neue Bleibe. Das haben Stadt und Zirkus längst abgemacht. Das in der anderen Halle beheimatete Art Dock wurde derweil im Ungewissen gelassen.

10-Milliarden-Grenze geknackt

Der Zürcher Gemeinderat hat am Mittwoch mit der Budgetberatung begonnen und ziemlich genau die Hälfte der 100 Anträge abgearbeitet. Eine Provokation war die Begründung der SVP zu ihrem Antrag, dem Tanzhaus und dem Sogar Theater die Beiträge zu streichen.

Was wir Jugendlichen zumuten

Die Situation von unbegleiteten Kindern im Asylwesen ist schon lange prekär. Nun hat Gemeinderat Walter Angst bekannt gemacht, dass der Bund 16-Jährigen einen Teil

Mascha Madörin (links) und Christine Rudolf forschen zur feministischen Makroökonomie. Bild: zVg.

«Wir brauchen eine realistischere Ökonomik»

Mascha Madörin und Christine Rudolf setzen sich aus einer feministischen Perspektive mit wirtschaftlichen Entwicklungen wie zum Beispiel der aktuellen Inflation auseinander. Weshalb wir neue wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte brauchen, in denen Geschlechtergerechtigkeit ein zentrales Kriterium ist, erzählen sie im Gespräch mit Roxane Steiger.

Faulenzen fürs Klima

Anahí Frank   Arbeit gibt es gemäss Bertrand Russell in zwei Ausprägungen: Materie bewegen oder anderen Menschen den Auftrag dazu geben. Als Journalistin in Spe bewege ich lediglich meinen Laptop und meine Kaffeetasse hin und her und müsste somit zur letzteren Kategorie gehören. Nur dass ich – wie Russell selbst – meinen LeserInnen auftragen will,…

Wer hoch hinaus will, muss viel leisten

Die zuletzt auf den Herbst 2022 angekündigten neuen Hochhausrichtlinien sind da: Der Stadtrat hat sie für die öffentliche Auflage verabschiedet. Was sie beinhalten, war am Mittwoch an einer Medienkonferenz zu erfahren.