Oktober, 2022

Vom Waldrand in die Teetasse: Im Triemli finden sich besonders viele Hagebutten Anahi Frank

Von der Hecke in den Mund

Die deutsche Plattform «Mundraub» hilft urbanen SammlerInnen, essbare Pflanzen in der Öffentlichkeit zu finden. Sollte auch in Zürich mehr städtisches Grünzeug auf den Speiseplan?

Cartoon der Woche

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Maryam Banihashemi: «Wir wollen nicht das Gefühl vermitteln, dass wir Geld brauchen.» zVg

Protest und Druck statt Spenden

Maryam Banihashemis Gesicht war nach den Protesten gegen die Repression des iranischen Regimes vielerorts abgedruckt. Und trotz Medienrummel: Wurde ihr Anliegen wirklich gehört? Sergio Scagliola hat mit der Aktivistin über die Forderungen des Protests, dessen Rezeption und gut gemeinte Fehlschlüsse gesprochen.

Kulturelle Aneignung

In der Berner Szenebeiz Brasserie Lorraine wurde das Konzert einer Mundart-Reggaeband abgebrochen, weil sich im Publikum einige Leute «unwohl fühlten» angesichts des Umstands, dass weisse Schweizer Dreadlocks und Kleider afrikanischen Schnitts trugen und, eben, Reggae spielten. Bereits vor einigen Monaten war die Musikerin Ronja Maltzahn wegen ihrer Dreadlocks von einer Kundgebung von «Fridays for Future» ausgeladen worden.

Für Hermann Knoflacher ist klar: Für eine Verkehrswende muss das Auto aus den Städten und Dörfern entfernt werden. zVg

«Geistige Mobilität ist die Erfolgsgeschichte der Menschheit»

Stadtplaner und Professor emeritus für Verkehrsplanung an der Technischen Universität Wien Hermann Knoflacher behandelt seit Jahrzehnten Städte, die an der «Autokrankheit» leiden. Wie menschengerechte Städte aussehen könnten, erzählt er im Gespräch mit Roxane Steiger.

Auch Kleinvieh macht Mist: Solarzellen-Montage auf dem Dach eines Wohnhauses. Urs Keller, Ex-Press

Her mit den Solarpanelen!

Die eidgenössischen Räte haben Massnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen, einige davon dringlich. Worin bestehen sie, und was bringen sie konkret? Eine Übersicht.

Entschädigungen und Urlaub

Der Zürcher Gemeinderat will sich höhere Entschädigungen auszahlen und überwies eine Motion für einen vorgeburtlichen Urlaub.

In Winterthur treffen sich Careleaver für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Bild: Flickr / Thomas Naas Photograph

Zu jung zum Mitreden, zu alt für Unterstützung

Careleaver werden junge Erwachsene genannt, die ein Heim oder eine Pflegefamilie verlassen – und dabei von einem Tag auf den nächsten ihren ganzen Lebensunterhalt bestreiten müssen. Ein Verein setzt sich für sie ein.

Zuckertobak

Wer aufhört zu saufen, trinkt mehr Süssgetränke. Wer aufhört zu rauchen, isst mehr Schokolade. «Zuletzt landen fast alle Süchtigen beim Essen», sagt Dr. Joan Ifland, eine erfahrene Kämpferin gegen die dreckigen Geschäfte der Konzerne mit Konsumsüchten.

Im Dämmerzustand der Traumphase hülfe bloss das Aufwachen. Bild: Gregory Batardon

Mephistos Liebreiz

Unerschrockenheit und Panik sind Geschwister im Geiste, die sich immer nur um Haaresbreite voneinander unterscheiden, aber mit Gewissheit jede Dominanz allein unter sich ausmachen. Marcos Morau stellt mit «Nachtträume» ein äquivalent verzückend-bedrohliches Tanztheater auf die Bühne.