Februar, 2022

Wem nützt die Stromlücke?

Die Stromlücke, heute auch Strommangellage genannt, ist wieder da: Droht uns wirklich der Blackout? Oder will man uns nur Angst machen? Und falls ja: Wer ist ‹man›, und wovor sollen wir uns fürchten? Eine Übersicht.

Nach der Wahl

Das Volk hat immer recht. Das muss man wie ein Mantra vor sich hin brabbeln, wenn man sich nach diesen Kommunalwahlen erstaunt die Augen reibt.

Automatisierte biometrische Überwachung

Die NGO AlgorithmWatch Schweiz hat eine Petition mitlanciert, die das Verbot von automatisierten biometrischen Erkennungssystemen im öffentlichen Raum fordert. Sergio Scagliola spricht mit Tobias Urech von AlgorithmWatch Schweiz über die Risiken einer grossflächigen Implementierung solcher Technologien und die grundlegenden Probleme in deren Entwicklung. 

Wehmut

Das Lebensgefühl Tunte verblasst. Politisch aktivistisch, sexuell promisk und bis in die Boshaftigkeit stilsicher.

Faszinierend unheimlich

Der Bahnhof Zürich-Enge ist zu gross, unschweizerisch – genau richtig für Zürich. Eine persönliche Annäherung.

Was für ein Gefühl

Ich möchte gerne wissen, was es für ein Gefühl ist. Das würde mich sehr interessieren. Fühlt es sich an wie ein Erfolg? Ein Sieg? Oder ist es mehr einfach eine Genugtuung? Macht man eine gute Flasche Wein auf? Champagner sogar? Ich muss das Alexander Brunner von der FDP persönlich einmal fragen, er wird es ja wohl am besten beschreiben können, denn er hat es kürzlich gerade erlebt! 

Tanzäffchen

Besonders eingängig waren die seit 2015 von «YeahYeahYeah!» immer wieder eingeladenen Stücke der ungarischen Compagnie «Hodworks» noch nie. Der aktuelle Anarcho-Stinkefingerzeig tendiert heftig in Richtung schwerverdaulich.

Eigengoal?

Am Montag verschickte die SVP des Kantons Zürich eine Medienmitteilung, seither rätselt das politische Zürich, wie es Pascal Unternährer im ‹Tages-Anzeiger› formuliert: Ist das genial oder peinlich? Bis anhin sind die meisten BeobachterInnen davon ausgegangen, dass Regierungsrat Ernst Stocker nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Er ist schliesslich 68 Jahre alt und seit knapp mehr als drei Legislaturen im Amt. Jetzt bittet ihn seine Partei per Medienmitteilung, dass er wieder antreten soll. Stocker selber lässt sich nicht in die Karten schauen und meint, er werde die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit informieren.

Stadt oder Dorf?

Wird Winterthur sich in den nächsten Jahren stärker Richtung eines urbanen Zentrums entwickeln – oder schlägt das Pendel zurück zu einer dörflichen Politik? Dies entscheiden vermutlich ungefähr ein Drittel der Stimmberechtigten am kommenden Sonntag. Der Ausgang ist offen, die fortschrittliche Allianz von GLP, EVP, Grünen und SP müsse zittern, sagen die einen. Die Allianz andererseits hat den Vorteil, dass sie geeint auftritt und gemeinsam rund 56,5 Prozent der WählerInnen vertritt.