Dezember, 2020

Bessere neue Jahre?

Es liegt nahe, sich nach dem ziemlich verrückten 2020 ein besseres neues Jahr zu wünschen. Doch wie stellen wir uns das und die weitere Zukunft vor? Wie verwirrend diesbezüglich die Einschätzungen sind und dass eine positive Perspektive ökosozial sein müsste, zeigen die hier vorgestellten Bücher.

Mehr als ein Päckli

Einsamkeit, Kälte und Elend – für Menschen am Rande der Gesellschaft wird die Weihnachtszeit oftmals zum bedrückenden Ereignis. Der Verein «Njira» will Licht in diese dunklen Tage bringen. Co-Initiantin Sabrina Göldi erklärt im Gespräch Fabienne Grimm, wieso sie sich auch von der Corona-Pandemie nicht unterkriegen lassen.

Zweimal empörend

Vielleicht haben Sie, geneigte Leserin, dem physiognomischen Durchschnitt entsprechend, auch keinen Riesenzinken im Gesicht und fühlten sich in Ihrem Frust bestätigt, als endlich einmal das Thema der One-size-fits-all-Maske im täglichen Gratisblatt abgehandelt wurde.

Selbsterrettung

Stephan Roppel inszeniert zwei Monologe über die Auswüchse von Rettungsversuchen aus der Einsamkeit.

«Wir wollen Erfolgserlebnisse produzieren»

Mit dem «Massnahmenplan Frühe Förderung 2021 – 2025» möchte die Stadt Zürich Kindern den Start in die Schule erleichtern und die Chancengleichheit erhöhen. Im Gespräch mit Fabienne Grimm erklärt Stadtrat Filippo Leutenegger, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, wieso Förderung im Vorschulalter für eine erfolgreiche Schulkarriere so wichtig ist.

Sie bewegt sich doch

Rational gesehen war es kein schlechter Abstimmungssonntag. Kaum eine Initiative schafft es je, eine Mehrheit der Stimmbevölkerung zu überzeugen. Meist sinkt die anfängliche Zustimmung nach einer Abstimmungskampagne – und wir erlebten hier eine besonders heftige – dann deutlich unter die 50-Prozent-Grenze.

Wettstreit im Grossbürgertum

Mit der 2023 geplanten Wiedereröffnung der Villa Flora wird beinahe hundert Jahre später ein grosser Traum des Sammlers, Mäzens und Vorstandes des Kunst- wiewohl Galerievereins Winterthur, Richard Bühler (1879 – 1967) endlich wahr: Die Vereinigung der namhaftesten Winterthurer Kunstsammlungen unter einem Dach.

Last Exit Corona

Es war neblig und es war dunkel, also war es nicht überraschend, dass ich ihn erst nach einer Weile bemerkte, den Tod. Er ging neben mir her, übrigens weder kleiner noch grösser als ich, weshalb ich ihn wohl übersehen hatte, aber bald gerieten wir ins Plaudern (wobei ich zuerst reflexartig meine Maske anziehen wollte, es dann aber bleiben liess. So etwas nennt man Situationskomik.)