September, 2020

Zuwanderung? Zuwanderung!

Am 27. September stimmt die Stimmbevölkerung über die so genannte Begrenzungsinitiative ab. Die SVP gibt vor, damit die Zuwanderung von AusländerInnen in die Schweiz zu reduzieren. Ihr eigentliches Ziel sind aber tiefe Löhne. Das ist brandgefährlich, denn Zuwanderung und europäische Zugehörigkeit sind die Grundlage der Schweiz.

«Wir brauchen einen neuen, faireren Verteilschlüssel»

Am 27. September stimmen wir über die Änderung des Zusatzleistungsgesetzes ab. Weshalb ein Ja längst nicht nur den Direktbetroffenen nützt, erklären die Sozialvorsteher von Zürich und Winterthur, Raphael Golta und Nicolas Galladé, im Gespräch mit Nicole Soland.

Alles, ausser Langeweile

Bis eben noch im Fotomuseum Winterthur als eine von acht «Fotografinnen an der Front», intensiviert sich aktuell die Möglichkeit einer  Beschäftigung mit Leben und Werk von Lee Miller (1907 – 1977). Arte zeigt eine biografisch orientierte Dokumentation, das Museum für Gestaltung stellt ihr fotografisches Werk in einer Ausstellung in den Mittelpunkt und offenbar wird ihr legendenumranktes Leben derzeit auch noch zum Hollywoodstoff.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Im Grunde gut?

Die Menschheit ist im Grunde gut, meint Rutger Bregman. Und wohl auch vernünftig. Aber eine kleine Minderheit kann einen grossen Effekt haben. Wenn man sie anstachelt. Es braucht jetzt etwas weniger Aufmerksamkeit für jene, die nach Aufmerksamkeit schreien. Dann sollten wir diese Lage meistern können. Im Guten. 

Disruption? Revolution? Transformation!

Über den Sommer las ich, um die jüngste Krise inmitten von Krisen zumindest halbwegs einordnen zu können, allerlei aktuelle Analysen. Vor allem bei Ringger und Wermuth lassen sich auch plausible politische Perspektiven finden.

Sackgasse

Solange eine Gesellschaft es für auch nur annähernd vertretbar hält, nicht beiden Elternteilen Zeit mit dem frischgeborenen Kind ermöglichen zu wollen, kommen wir keinen Schritt weiter. Solange es nicht eine Selbstverständlichkeit ist, dass sich Mutter und Vater nach der Geburt zu gleichen Teilen um das Kind kümmern, bleibt die arbeitende Mutter die Abweichung von der Norm. Solange ArbeitgeberInnen nur den Mutterschaftsurlaub organisieren müssen, nicht aber den des Vaters, werden Frauen bei Anstellungen systematisch diskriminiert bleiben.