Juni, 2020

Die Zahlen im Griff, die Menschen im Fokus

Wenn Ernst Reimann am 31. Juli den letzten Arbeitstag im Amt für Zusatzleistungen der Stadt Zürich hat, blickt er auf genau 30 Jahre zurück – am 1. August 1990 wurde er
stv. Direktor, am 1. Februar 1995 Direktor des Amts. Wie seine Arbeit damals aussah und was in Zukunft ansteht, erklärt er im Gespräch mit Nicole Soland.

Es schmerzt

Ich habe mir die ‹Arena› angeschaut letzten Freitag. Die hiess «Rassismus. Jetzt reden wir Schwarzen». Was ich gesehen habe, war allerdings etwas ganz anderes. 

«Bis anhin war es ein Wegschauen»

Über 100 000 Menschen in der Schweiz leben ohne Papiere, ohne soziale Absicherung. Die Corona-Krise traf sie mit voller Wucht. Als Leiterin der Anlaufstelle für Sans-Papiers Zürich (SPAZ) hat Bea Schwager schwierige Monate hinter sich. Warum sie sich aber ob viel Solidarität aus der Bevölkerung freuen kann und wie die Verteilung der Nothilfe möglich war, erklärt sie im Gespräch mit Anatole Fleck.

Ungemütlich eingerichtet

Man könnte denken, das würde den Männern gefallen, zumal ja das mit dem Patriarchat und dem Führen sonst nicht mehr so ganz klar ist. Das war allerdings nicht so. Mir schien, als wäre es der Mehrheit in diesem Kurs – Frauen genauso wie Männern – viel lieber, es wäre umgekehrt. Und ich fragte mich da, warum funktioniert das Patriarchat, wenn es so offensichtlich an den Bedürfnissen der Menschen vorbei geht?

Das Richtige tun (wollen)?

Am 7. Juni 1970 schickten 54 Prozent der abstimmenden Männer (die Frauen durften noch nicht mittun) die Schwarzenbach-Initiative, wie auf einem Nein-Plakat gefordert, «Schwarzen-bachab». Weshalb es in den Zürcher Arbeiterquartieren und in Winterthur zu einem Ja kam, beleuchten Artikel aus der ‹Zürcher AZ›.     Am 7. Juni 1970 strömten die Schweizer Männer nur so…

Die blutige Geschichte der USA als Song

Am 19. Juni erscheint das neue Album «Rough And Rowdy Ways» vom mittlerweile 79jährigen Bob Dylan, einem der wichtigsten Musiker der Popgeschichte und nebenbei Nobelpreisträger für Literatur. Suzanne Zahnd im Emailaustausch mit Martin Schäfer, bekennender Dylan-Fan, Kulturhistoriker und langjähriger Musikredaktor für SRF3.