Februar, 2020

Gastarbeiterkinderschicksale

Zwei Schwestern beugen sich mal wieder dem Zwang der Notwendigkeit, und während ihr Vater sie eine Nacht lang vor der Tür warten lässt, haben sie ausreichend Zeit, ihr Familienleben Revue passieren zu lassen.

Tote

Also, mit Toten will ich ja nun gar nichts zu tun haben, sage ich immer zu meinem Mann; ich meine, nichts gegen Tote, sind ja schliesslich auch nur Menschen, aber es ist doch so wie mit den Rockern oder Drogenabhängigen oder Tamilen: Ich lasse sie in Ruhe, sie lassen mich in Ruhe. Leben und leben lassen. Sonst hat man nur Ärger. 

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Debakel

«Das amerikanische Volk hat das Recht darauf zu wissen, ob ihr Präsident ein Gauner ist oder nicht. Ich bin keiner», meinte Richard Nixon in einer Pressekonferenz im November 1973, als der Watergate-Skandal die Schlagzeilen beherrschte. Im August des kommenden Jahres trat er zurück. Weil er wusste, dass man ihm nicht glaubte, dass er kein Gauner sei.

Weiterer Anlauf für den Zankapfel

Die Zukunft des Kasernenareals kann endlich rosiger werden: Stadt und Kanton konnten vergangene Woche das Architektur-Siegerprojekt für die Militärkaserne präsentieren. Auch Verhandlungen über die Zukunft der Polizeikaserne stehen an.

Damit die Richtigen profitieren

Am Sonntag stimmen wir über die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ab. Die GegnerInnen betonen, die Umsetzung wäre extrem teuer, und obendrein profitierten die Falschen von günstigen Genossenschaftswohnungen. Da lohnt sich doch ein Blick darauf, wer denn in Sachen Wohnen bereits heute profitiert.

«Wir dürfen den Bürgerlichen nicht alles durchgehen lassen»

Seit 2013 ist Kathy Steiner Kantonsrätin, und bereits seit 2004 ist ihr Fraktionskollege Robert Brunner im Amt. An der Kantonsratssitzung vom Montag haben die beiden Grünen nun ihren letzten Auftritt. Darüber, was sie im Rat erreicht haben und gern noch erreicht hätten, geben die beiden im Gespräch mit Nicole Soland Auskunft.

Eine grosse Ermöglicherin

Viele im Tanz aktive Menschen vermochten die kleine, zurückhaltende Frau mit den neugierigen Augen und dem grossen Namen mit dem dahinter vermuteten Geld nicht zusammenzubringen. Um sich selber machte sie keinerlei Aufhebens.