Dezember, 2019

Kantonsratskommission überrascht linke GemeinderätInnen

Der Kantonsrat könnte schon bald entscheiden, dass die Nationalitäten von Tätern und Opfern in Medienmitteilungen der Polizei genannt werden müssen. Das würde die Stadt Zürich dazu zwingen, ihre Praxis der «Nicht-Nennung» aufzugeben.

Eigenmächtig Wanderweg betoniert

Auf einem Wander- und Feldweg im Horgenberg hat die Gemeinde Horgen massive Betonfahrspuren eingebaut – ohne Bewilligung des Kantons und deklariert als blosse «Instandsetzungsmassnahme». Dafür wird der Gemeinderat jetzt aufgrund einer Aufsichtsbeschwerde von Baudirektor Martin Neukom (GP) zurechtgewiesen und muss ein Bewilligungsgesuch nachreichen.

Mit fliegenden Federn

Vom Federkleid über das Federbett bis zum Federnschmuck: Federn in allen Farben, Formen und Facetten gibt es zurzeit im Gewerbemuseum in Winterthur zu bestaunen.

«Aids – Keine Frage der Moral»

Aus einer Schweizer Perspektive ist Zürich gross, was sich vor allem auch an der Vielfalt an den gesellschaftlichen Rändern zeigt. Richtet man den Fokus auf HIV/Aids über die letzten 35 Jahre, muss darum die Stadt im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen.   Der Zeitpunkt ist ideal gewählt. Nach der internationalen und medial gut beachteten Auseinandersetzung mit…

Es braucht eine menschenwürdige Sozialhilfe

Am Mittwochabend wurde an einer Podiumsdiskussion im Karl der Grosse über die Notwendigkeit einer Erhöhung der Sozialhilfeleistungen diskutiert. Thomas Loosli hat am Tag zuvor mit Podiumsteilnehmerin und Juristin Zoë von Streng von der Unabhängigen Fachstelle für Sozialhilferecht (UFS) gesprochen.

Schwermütig

Die Grundmauern der Universität stehen noch, über dem früheren Eingang des Kinos hängt noch verwaist ein zu Träumen anregendes Schild. Aber in Kabul im Sommer 1998 haben die herrschenden Taliban der Bildung, den Bildern, der Musik, ja nachgerade der Menschlichkeit den Kampf angesagt

Schöner einkaufen

Der Räuschling floss in Strömen aus dem Brunnen und tat seinem Namen alle Ehre. Der Septemberabend war milde, die Gästeschar auserlesen. Der Grund des Anlasses auf dem Münsterhof: Finissage der Grüninstallation von Heinrich Gartentor (Pflanzenkisten auf Schafwoll-Humus-Unterlage).

Und sie bewegt sich doch

Für viele politische JournalistInnen eine Sensation, für die meisten Mitglieder vermutlich keine so grosse Überraschung. Norbert Walter-Borjans, der ehemalige nordrhein-westfälische Finanzminister, von seinen Fans «Nowabo» genannt, und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken wurden zu den neuen Parteivorsitzenden der SPD gewählt