April, 2019

Ja zur STAF heisst Nein zu Steuerflucht

Die Schweiz gilt als Steuerparasit, der sich auf Kosten anderer Länder bereichert.Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) ist ein Fortschritt im Kampf gegen internationale Steuervermeidung und verschafft gleichzeitig der AHV zwei Milliarden Zusatzfinanzierung.

Es ist ok.

Es gibt vieles, das so alt ist wie die Menschheit, besonders aber die Lüge. Und dabei meine ich noch nicht einmal die grossen Betrügereien, sondern die eher kleinen. Soziologinnen und Soziologen wissen es ganz genau, beispielsweise dann, wenn sie nach der Häufigkeit von Fernsehkonsum und Beischlaf fragen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Kein Zaubermittel

Das politische Zauberwort der Stunde heisst Transparenz. Transparenz hilft, so scheint es, gegen alles Übel. Und hat man auch Transparenz, muss man nicht einmal mehr ein Gesetz machen. Leider hat die viel gelobte Transparenz nicht immer die Wirkung, die man sich von ihr erhofft.

Handeln statt lavieren

Der rückblickend wiedergegebenen Lebensgeschichte droht die Gefahr einer Idealisierung, was «K.U.R.S.K.» gekonnt bricht und dafür plädiert, selbst vermeintlich profanes, aktives Eingreifen in Erwägung zu ziehen.

Chronologie der Ungleichheit

Ich wurde 1974 geboren. 1971 erst haben in der Schweiz die Frauen das Stimmrecht erhalten. 1981 wurde die Gleichstellung in der Verfassung verankert. Dort steht: «Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.»

Vereinbarkeit – ein Frauenproblem?

Kinderbetreuung ist immer noch hauptsächlich Frauensache: Entweder von der Mutter übernommen oder durch die mehrheitlich weiblichen KitamitarbeiterInnen gewährleistet. Die Arbeit in der professionellen Fremdbetreuung ist jedoch sehr schlecht bezahlt. Mit Hinblick auf den Frauenstreik machen sich die SP*Frauen deshalb für eine bessere Finanzierung und gerechte Arbeitsbedingungen stark.

Ein cooler Tag mit grosser Wirkung

Der erste nationale Frauenstreik war ein Tag voller positiver Energie: Frühstückstische wurden mitten in der Strasse aufgestellt, Trams standen still, Frauen trafen sich zu Protestpausen und Transparente wurden geschwenkt. Doch so gross wie die Freude über diesen Tag auch war, so tief sass die Empörung über die immer noch andauernde Ungleichheit.   Dore Heim*  …

Frauenforderungen haben keine Nationalität

In der Schweiz war lange Zeit nur von Migranten die Rede. Migrantinnen blieben in der Wahrnehmung oftmals unsichtbar. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar geändert. Jedoch leiden Migrantinnen noch heute unter Mehrfachdiskriminierungen.