November, 2018

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Apéro!

Vielleicht liegt es an einer gewissen Betriebsblindheit. Aber ich fand früher viele Medienberichte zum Thema Korruption und Politik übertrieben, kleinkrämerisch gar. Immer diese Berichte um Apéros am Filmfestival Locarno oder Einladungen ans Schwingfest.

Ärger vom Dienst

Was gibt’s Schöneres, als sich ab und zu so richtig deftig aufzuregen? Die Stirn in Zornesfalten zu legen, sich graue Haare wachsen zu lassen (aktueller Styling-Tipp!), volle Weingläser an die Wand zu schmeissen, hemmungslos herumzuschreien?

Gletscher sollten ein Menetekel sein

Im Dezember vor drei Jahren hat die Schweiz das Pariser Klimaabkommen zusammen mit 195 weiteren Staaten unterschrieben. Welche Massnahmen bisher getroffen wurden und wieso er zusammen mit dem Verein Klimaschutz die Gletscherinitiative ins Leben gerufen hat, erklärt der Umweltjournalist Marcel Hänggi im Gespräch mit Zara Zatti.

Deponieren war gestern, Recycling ist morgen

Raumplanung ist eine Sache von Abwägungen. Niemand will eine Autobahn im Vorgarten – oder eben eine Deponie. Im Zürcher Oberland regt sich seit der Richtplanrevision 2009 Widerstand gegen geplante Deponiestandorte in der Region.

Tschau Heinz

Wird das Leben einfacher, wenn niemand mehr die Miseren des Zeitgeistes besingt? Ist eine Trennung leichter zu ertragen, wenn dauernd von Depressionen die Rede ist? Ignorieren geht über studieren – behaupten «Heinz de Specht».

«Von den Früchten der Arbeit sollen alle profitieren»

Am ersten Dezember wählen die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ihre neue Präsidentin oder ihren neuen Präsidenten. Neben Pierre-Yves Maillard kandidiert die Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz, Barbara Gysi. Im Gespräch erklärt sie, worauf sie als Präsidentin Wert legen würde.

Lügen 2.0

Alle PolitikerInnen lügen. Das taten sie schon immer und nicht mehr und nicht weniger wie alle Menschen, also 200-mal pro Tag, wie man liest. Tut nichts zur Sache, jede Gesellschaft hat die PolitikerInnen, die sie verdient, zumindest in einer Demokratie. Jegliche Empörung ist ebenso rührend naiv wie unappetitlich verlogen, weil es nicht den geringsten Grund…