September, 2018

Endlich! Wirklich?

Die Velos sollen runter vom Trottoir: Das verkündete letzte Woche – nein, kein geplagter Rollatorfahrer, der fast von einem Velo über den Haufen gefahren worden wäre, sondern die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart.

Mycelien und Menschen…

Was ist das für ein schräges Pilzjahr heuer! Den Sommer durch wars so trocken, dass die Pilze geschlossen die Köpfe eingezogen haben. Nicht mal in meinem heimischen Wald war auch nur ein einziges dürres Eierschwämmli zu finden.

Sagenhaft

Barbara Frei reduziert «Hamlet» auf
die Essenz und das gleichermassen amüsant wie dramatisch.

«Ganz abgeschafft wurde der Service public trotz allem nicht»

Am Montag kam die Umwandlung von Kantonsspital Winterthur und Integrierter Psychiatrie Winterthur in öffentlich-rechtliche Anstalten im Kantonsrat durch. Weshalb die SP dazu Ja sagen konnte, erklärt Andreas Daurù, Mitglied der kantonsrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, im Gespräch mit Nicole Soland.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Wiedergänger

Ein politischer Wiedergänger ist zurück: Der linke Populismus. Die einflussreiche französische Philosophin Chantal Mouffe hat gerade ihr neues Buch «Für einen linken Populismus» veröffentlicht.

«Kultur und Kunst sind eine fundamentale Aufgabe»

Die Interessengemeinschaft Pro Kultur Kanton Zürich (siehe Kasten) befürchtet, dass der Regierungsrat die öffentliche Kulturförderung ab 2022 kürzen könnte. Nötig wäre das Gegenteil, erklären die Pro-Kultur-Vorstandsmitglieder Konrad Bitterli und
Eva-Maria Würth im Gespräch mit Nicole Soland.

Spurensuche

Zwischen der eigenen kindlichen Bewunderung für den abenteuerlustigen Cousin und den verbitterten Worten dessen Bruders über ihn, «so eine isch doch es Arschloch», spannt Anja Kofmel ihre Spurensuche. Als die Todesnachricht des Radiojournalisten Christian Würtenberg sie erreicht, ist sie zehn Jahre alt.

Weniger Mitglieder, mehr Effizienz?

Die Initiative «7 statt 9» will durch die Reduktion der Stadtratsmitglieder zu einer effizienteren Verwaltung gelangen. Damit soll kein Leistungsabbau verbunden sein, sondern im Idealfall sollen Mittel für weitere städtische Dienstleistungen frei werden. Doch führt eine Reduktion tatsächlich zu mehr Mitteln und mehr Effizienz?