Juni, 2018

Körpergefühl im Schulzimmer

Um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Zürich zu fördern, haben die städtischen Schulgesundheitsdienste ein neues Projekt lanciert, in dessen erstem Teil der Fokus auf dem Thema «positives Körperbild» liegt. Projektleiterin Alexandra Papandreou erklärt im Gespräch mit Leonie Staubli, was dahintersteckt.

Los gehts!

Gestern Donnerstag startete sie endlich, die WM 2018, allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Na ja, es gibt schlimmeres – immerhin können wir in den kommenden vier Wochen noch viel Fussball gucken. Dies obendrein zu normalen Zeiten, anders als vor vier Jahren…

Für alle statt für die FDP

Zehn Abstimmungsvorlagen in der Stadt Zürich am letzten Sonntag– und keine Frage, über welches Resultat ich mich am meisten gefreut habe: Das klare Ja zur städtischen Vorlage fürs Koch-Areal. Sie wurde mit 72,7 Prozent Ja angenommen, während die Volksinitiative der FDP 34,9 Prozent Ja-Stimmen erhielt.

Neue Praxisregel

Zürich als «Werkplatz der Zukunft»: Auf dem Weg zu diesem Ziel hat die Baubewilligungsbehörde ihre Praxis angepasst. Bei Produktionsflächen in der Industrie- und Gewerbezone muss statt auf einem Anteil von 55 Prozent nur noch auf einem Drittel tatsächlich produziert werden. Auf dem Rest ist eine betriebszugehörige Nutzung erlaubt. Das schafft mehr Platz für das ‹moderne› Gewerbe. 

Bild von Markus Kunz

Aufstand der Dummen

Ich stimme trotzdem ja. Nur schon, damit die Debatte weitergeht. Nur schon, damit die Banken irritiert sind, wie damals die Armee. Nur schon, weil es vor 50 Jahren hiess: «Soyez réalistes, demandez l’impossible.»

Abschied

Fasten Your Seatbelt! Von Turbulenzen ist auszugehen.

«Ich war noch nie sehr bequem»

Eigentlich hätte sie Lehrerin werden sollen, wie ihre Mutter, erzählt Barbara Bosshard (67). Dass das nicht klappte, hängt mit ihrer Prüfungsangst zusammen, aber auch mit etwas Grundsätzlicherem: «40 Jahre lang mit immer gleich alt bleibenden Kindern zusammen sein, das kann nicht mein Ding sein», dachte sie sich. Also engagierte sie sich stattdessen im Mittelschulfilmclub und geriet so zum Film – was bei ihren Eltern nicht gerade auf Begeisterung stiess.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Diesen Sonntag stimmt Zürich über die «Tagesschule 2025» ab. Marianne Schüpbach kennt sich als Professorin für Grundschulpädagogik und Didaktik an der Universität Bamberg (D) mit dem Thema aus. Im Gespräch mit Leonie Staubli erklärt sie, was sie von der Vorlage hält und worauf man bei der Durchführung achten muss.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Zeit für Väter

Durch den Mutterschaftsurlaub können Mütter – einfach weil sie sich eine zeitlang alleine um das Kind kümmern – die Kinder auch besser betreuen, wissen besser, was sie brauchen und gewöhnen sich daran, sich um alles zu kümmern. Schon schleicht sich die traditionelle Rollenverteilung ein, ohne dass das Paar dies wirklich gewollt hat – auch gerade zu Lasten der Väter.