Februar, 2018

FOCJ

Das Gute an der Solidarität wäre ja unter anderem auch, dass man, um sie gut zu finden, gar kein besonders guter Mensch sein muss. Solidarität ist beispielsweise auch etwas für jene, die, sagen wir, völlig egoistisch veranlagt sind.

Schiffsfünfliber vors Volk

SP, Grüne, EVP und Juso wollen den Schiffsfünfliber wieder abschaffen. Ihre am Mittwoch lancierte kantonale Volksinitiative soll die Schifffahrt zudem gegen allfällige weitere Angriffe von rechts schützen.

Die Lengg im Wandel

Bei winterlichen Temperaturen konnten sich die QuartierbewohnerInnen vor Ort ein Bild über die Gebietsplanung Lengg machen und ihre Fragen den drei SP-StadträtInnen und den Kandidierenden für den Gemeinderat stellen.

Verwalten statt gestalten?

Kennen Sie Zürich in Zahlen? Nein? Macht nichts. Die Journalisten, die so fleissig über Zürich und die Stadtratswahlen schreiben, auch nicht. Sonst würden sie der SP nicht vorwerfen, eher zu verwalten als zu gestalten. Unsere VBZ zum Beispiel fährt täglich zweimal um die Welt und transportiert jährlich 324 Millionen Fahrgäste. Ob an Sylvester oder an der Streetparade. Fast 400 000 Tonnen Müll, 54 000 Tonnen Recyclingstoffe werden jährlich eingesammelt und über 2 Mio. Container geleert.

Die Früchte der Zukunft

Seit 1998 setzt sich die Gebana AG für eine nachhaltige Wirtschaft und faire Preise für Bauern auf der ganzen Welt ein. Eine der Firmen in Burkina Faso ist in den letzten Jahren in eine finanzielle Krise geraten, worauf Gebana eine rekordverdächtige Crowd-Ordering-Aktion (Direktvermarktung) startete. Die Hintergründe der Krise und mehr erklärt Geschäftsführer Adrian Wiedmer im Gespräch mit Leonie Staubli.

Den Wählerauftrag gibts nicht

«Die 460 000 Mitglieder der SPD dürfen in den kommenden Wochen über den ausgehandelten Koalitionsvertrag abstimmen. Die Gegnerinnen und Gegner einer grossen Koalition sind gerade mächtig im Auftrieb. Ihr Argument unter anderem: Zuerst Opposition versprechen, dann grosse Koalition machen, zuerst einen Ministerposten ablehnen, dann Aussenamtschef werden wollen: Bald wird uns niemand mehr etwas glauben.»

«Entscheidend ist, was wir wollen»

Bis zu den Stadtratswahlen vom 4. März 2018 befragen wir an dieser Stelle die amtierenden StadträtInnen und die neu Kandidierenden zu einem aktuellen Thema – dieses Mal Nina Hüsser, Projektleiterin und Co-Präsidentin der Juso Kanton Zürich, zum Thema «Asyl- und AusländerInnenpolitik». Die Fragen stellte Nicole Soland.

Heimat-Los

Während nun das kapitalistische System mit Konzernmacht und Rüstungsgütern laufend Heimaten zerstört, Menschen entwurzelt und Land nimmt, befeuert es in den gesättigten Märkten einen neurotischen Konsum: Wir sollen nirgendwo ankommen und auch gar nicht befriedigt zur Ruhe kommen, sondern immer wieder aufbrechen, nach immer neuem Begehren streben, uns immer neu erfinden.