Oktober, 2017

«Ein guter Friedensrichter wird man erst mit der Zeit»

Seine Zeit als Friedensrichter für die Kreise 6 und 10 geht bald zu Ende – wann genau, weiss er aber nicht. Das bringt einen wie «de Röbi», wie ihn (fast) alle nennen, jedoch keineswegs aus dem Konzept: Ob ein paar Monate früher oder später, Robert Schönbächler (CVP) freut sich auf die Pensionierung. Im ersten Moment fällt es einem schwer, das zu glauben: Einer, der stets aktiv und gern unter Leuten war, zieht einfach eines Tages die Bürotüre hinter sich zu, und das wars? «Doch doch», sagt er schmunzelnd.

«Ein Velorennen über 75 km ist für einen wahren Pöstler keine Distanz»

Bruno Hefti wurde von der Gewerkschaft politisiert, wie er selber sagt. Das Elternhaus sei eher apolitisch gewesen, seine Mutter habe aber immer Courage gehabt, lacht er. Aufgewachsen in Höngg, ging er ab der neunten Klasse in Wipkingen, wo er masslos unterfordert gewesen sei. «Nach den ersten Ferien habe ich dann beschlossen, nicht mehr zur Schule zu gehen.»

Ein Rollstuhl geht in die Luft

Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist Teil eines gesellschaftspolitischen Wandels – der allerdings im Schlafwagentempo erfolgt.

Bild von Markus Kunz

Der Fall Fricker

Jonas war politisch tätig, immer auch in den Parteigremien, aber auch als kommunaler und kantonaler Parlamentarier. Er hat viel geleistet – und er war seiner Sache immer gewachsen. Kein Haudegen, kein Extremist, klar grün.

Filz für Fortgeschrittene

Das Koch-Areal, genauer die Lautstärke der dort gespielten Musik, war vor nicht allzu langer Zeit in aller Munde. Das heisst, vor allem im Munde der FDP, die im Gemeinderat fleissig Vorstösse einreichte. Dann sank der Lärmpegel – und parallel dazu das Geschrei in den Medien.

Als Zürich pro Jahr 4,3 Millionen Spritzen verteilte

Zürichs Vergangenheit als Hotspot für Drogenabhängige liegt bereits einiges an Zeit zurück. Was heute in deutlich kleinerem und geordnetem Rahmen vonstattengeht, hat an Sichtbarkeit verloren. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich organisierte Stadtführungen, um die Ereignisse in den Köpfen der ZürcherInnen zu bewahren. Vergangenen Donnerstag fand die letzte statt.