Juni, 2017

Wie viel Stadt braucht die Schweiz?

Auf Einladung der SP der Stadt Zürich versammelten sich am vergangenen Samstag in der Zürcher Photobastei rund 80 SP-Mitglieder und -MandatsträgerInnen aus allen Landesteilen zur 1. Sozialdemokratischen Städtekonferenz der Schweiz. Die angestossenen Diskussionen um das Potenzial der urbanen Schweiz, um gemeinsame Herausforderungen und geteilte Perspektiven waren rege – und motivierten für eine Fortsetzung.

Halb so wild?

Ganz wohl wars Isler mit seinem Motto wohl selber nicht; einmal zumindest relativiert er, es gehe nicht darum, dass alle wild würden, sondern: «Man muss in der wilden und unberechenbaren Zeit zurechtkommen.» Fragt sich nur: als Katze oder als Maus?

Das Foto zeigt Ezgi Akyol, Kezban Yilmaz und Christine Seidler (von links), wie sie an einem Tisch vor leeren Kaffeetassen sitzen.

«Der Kampf der Frauen verbindet die Völker»

Am Sonntag steigt auf dem Kasernenareal das vierte Sakine-Cansız-Festival. Kezban Yilmaz und Adila Baran* vom Frauenverein Beritan, der das Festival mitorganisiert, und die Gemeinderätinnen Ezgi Akyol (AL) vom Komitee Brückenschlag Zürich-Diyarbakir und Christine Seidler (SP) erklären im Gespräch mit Nicole Soland, was es damit auf sich hat.

Ausweitung des Themenspektrums

So gut es tut, solch ermunternde Worte zu hören, die Fortschrittchen, die von der LGBT-Community eins ums andere erstritten werden mussten und weiter müssen, können den kräftigsten Kampfgeist arg strapazieren. Dafür ist das Gemeinschaftsgefühl der Pride da: Energie tanken – und weitermachen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Kein Schönwetter-Programm

«Ich werde die Menschenrechte zerstören (rip up) und die Gesetze ändern, wenn sie uns daran hindern, den Terrorismus zu bekämpfen», meinte die englische Pre­mierministerin Theresa May im Nachgang zu den Terroranschlägen in Manchester und London. Das kann man auch als Wahlkampfgeplänkel einer zunehmend nervösen May abtun. Oder als Ausdruck der allgemeinen Hilflosigkeit, wenn es um so etwas unfassbar sinnloses wie Terrorismus geht.

«Kulturelle Selbstbehauptung»

In Thalwil beginnen heute die 12. Kulturtage – ein zweiwöchiges Kulturfestival mit Produktionen von Kulturschaffenden und Laienkünstlern. Im Gespräch mit Arthur Schäppi sagt der Thalwiler Kulturbeauftragte und Gesamtleiter Simon Niederhauser, warum das Motto «Paradiese» nur vordergründig harmlos scheint und weshalb sich ein Besuch auch für Auswärtige lohnt.

Bild von Markus Kunz

Stau im Kopf

Stau wird durch Fehlverhalten verursacht: Zu viele Leute wollen zur selben Zeit durch einen Strassenabschnitt. Über Folgekosten zu jammern, macht damit etwa so viel Sinn, wie wenn ich darüber klage, meine Hosen seien nach einem 7-Gang-Menü zu eng.

«Man könnte auch sagen: Das, was wir jetzt leben, ist eine Dystopie»

1997 konnten die ZAF!-AktivistInnen die Zürcher StimmbürgerInnen fast davon überzeugen, das Auto von den Zürcher Strassen zu verbannen. 20 Jahre später mobilisieren die Juso ein zweites Mal für ein autofreies Züri. Mätti Wüthrich, der 1997 Aktionen plante und Stefan Bruderer, der sich heute mit der Juso für Züri autofrei engagiert, haben Manuela Zeller ein paar Fragen beantwortet.