April, 2017

Stadtratsersatzwahlen – Eine erste Etappe ist geschafft

Eins zu drei. Wieder einmal: ein ungerechter Penaltypfiff, der die Niederlage einleitete. Vermutlich hat der Cuphalbfinal des FC Winterthur gegen den FC Basel am Mittwoch viele Rot-Grün-Wählende ähnlich stark bewegt wie das Resultat der Stadtratsersatzwahlen am letzten Sonntag. Zuerst der deutliche Sieg, am Mittwoch die «unverdiente» Niederlage. Fussball und Politik haben viel gemeinsam.

Bild von Klaus Rózsa.

«Rózsa! – Uswiis!»

Der reale Ausspruch eines nicht namentlich bekannten Polizisten gegenüber Klaus Rózsa bei dessen Berufsausübung als Fotograf spricht Bände und bietet wenig Anlass für eine Rundumberuhigtheit. Wären die von Erich Schmid im Film «Staatenlos» anhand der aufgefächerten Lebensgeschichte von Klaus Rózsa ausgebreitete Häufung von Willkür in Polizei- und Justizarbeit Anekdoten aus einer längst vergangenen Zeit, man…

Naturschutz-Zwischenbilanz: Effort nötig

An der Medienkonferenz vom Montag haben Baudirektor Markus Kägi und Ursina Wiedmer, Leiterin der Fachstelle Naturschutz, die neue Zwischenbilanz zum Naturschutz-Gesamtkonzept vorgestellt. Fazit: Die Biodiversität wird weiterhin kleiner.

Bild von Markus Kunz

Lutherjahr. Tischrede

“Wie oft hab ich gesagt, ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.”

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Scheindebatte

«Ich habe nichts gegen echte Flüchtlinge, sondern nur etwas gegen Wirtschaftsflüchtlinge» – das hört man häufig bei Podien zum Thema Asyl. In der Regel von SVP-PolitikerInnen. Die meisten Gesuche würden aber abgelehnt. Das seien also keine echten Flüchtlinge. Wenn man dann nachfragt, wer denn ein echter Flüchtling sei, kommt relativ oft: «Kriegsflüchtlinge wie aus Syrien». Bilder aus den zerbombten Städten aus Syrien hinterlassen auch beim hartgesottensten SVPler Spuren. Nur: Die Asylgesuche von Syrerinnen und Syrern werden in der Regel abgelehnt. Sie erhalten dafür eine vorläufige Aufnahme. Wer das dann auf den Podien präzisiert, erntet oft Staunen.