März, 2017

Ist der Knatsch verdaut?

Die erste Delegiertenversammlung nach dem Rücktritt von Daniel Frei stiess am Montagabend auf grosses Interesse der Mitglieder und der Medien. Sie erlebten eine zuerst etwas aufgeregte und dann stinknormale Versammlung.   Wer auf grosse Worte, einen weiteren Schlagabtausch oder sonst etwas Aufregendes gewartet hatte, verliess den Abend im Zürcher Volkshaus nach gegen vier Stunden Sitzung in einem überfüllten Saal enttäuscht. Zuerst brodelte es noch, so stelle ich mir einen aufgeregten Hühnerhof vor, es waren sehr viele Delegierte da und sehr viel Prominenz. Die beiden RegierungsrätInnen fehlten ebensowenig (beide blieben still und unauffällig) wie die NationalrätInnen und Ständerat Daniel Jositsch. Er…

«Die Spitälerstrategie liefert eine transparente Grundlage»

Am Donnerstag hat die Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltdepartements ihre Spitälerstrategie präsentiert. Warum ein Spital an zwei Standorten – und im Besitz der Stadt Zürich – sinnvoll ist, erklärt Stadträtin Claudia Nielsen im Gespräch mit Nicole Soland.

Bild von Markus Kunz

Kalt entsorgen

Es gibt sie, die Gnade der frühen Geburt. Man wird weise und milde und hat alle Schuldebatten schon mal erlebt. Nach 26 Jahren Bildungspolitik kenne ich so ziemlich jede Äusserung darüber, was die Volksschule soll und will und nicht soll und nicht darf. Und das, bitteschön, in einer nicht einfachen Partei, denn: Drei Grüne, sechs…

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Schreckgespenst? Tatsache!

Für all dies braucht es nicht unbedingt ein Masterstudium. Aber darüber nachzudenken, dass eine anspruchsvolle Aufgabe auch eine anspruchsvolle Ausbildung braucht, muss auch nicht gleich verlacht werden. Denn für die Arbeit mit unseren Liebsten, seien es Kinder oder Angehörige, will man doch das Beste. Und vielleicht auch die Besten.

Kartenausschnitt von Hüten und Wädenswil

Schönenberg vor Schicksalsfrage

In der innerdörflichen Auseinandersetzung um einen Zusammenschluss mit Wädenswil und Hütten geht es in Schönenberg schon länger ziemlich wüst zu und her. Zwei Infoabende vor dem Urnengang im Mai aber verliefen nun fast schon erstaunlich gesittet.

Mir graut

Wenn ich mich dann heute so sehe, oft schweigend im privaten Raum, in dem es nur auf mich ankommt und ich allein die Anwältin für oder gegen etwas sein könnte, dann wünsche ich mir, dass ich den einen Moment nicht verpasse, in dem ich dann wirklich etwas sagen muss.

Warum auch die Linke gegen die Lenkungsabgabe stimmte

Lieber den Förder-Spatz in der Hand als die Lenkungs-Taube auf dem Dach. Dieses Motto prägt jetzt auch die linke Energiepolitik. Damit konnte der Nationalrat die Verfassungsvorlage für eine Lenkungsabgabe am Mittwoch oppositionslos versenken.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Eine schwache Nummer

Vielleicht ist es nötig, zuerst das Offensichtliche klarzustellen: Ich bin grundsätzlich dagegen, dass Veranstaltungen mit unliebsamen Meinungen verhindert werden. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind in einer demokratischen, offenen Gesellschaft ein hohes Gut, das nicht schmerzfrei zu haben ist. Dennoch ist das ganze Theater rund um ein Podium im Theaterhaus Gessnerallee ärgerlich.

Ein Portrait von Natascha Wey

«Die Frucht jahrzehntelanger linker Basisarbeit»

Die SP-Frauen Schweiz rufen – als eine von vielen Organisationen – zur Teilnahme am «Women’s March Zurich» vom 18. März auf. Was sich die SP-Frauen von diesem Anlass erhoffen, erklärt ihre Co-Präsidentin Natascha Wey im Gespräch mit Nicole Soland.