Dezember, 2016

Bereit für ein neues Kapitel

Gestern Donnerstag war der letzte Arbeitstag von Regula Götsch als Generalsekretärin der SP Zürich. Seit 1988 hat sie sich praktisch durchgehend in verschiedenen Funktionen für die Partei engagiert. Nun blickt sie im Gespräch zurück – und nach vorn.

Falscher Missbrauchsgedanke

Anfang nächstes Jahr wird der Kantonsrat über die Kürzung der Unterstützungsleistungen für vorläufig aufgenommene AusländerInnen befinden. Die Freiplatzaktion Zürich warnt vor einer Prekarisierung.

Marken-MurX reloaded

Wieso können die Leute vom ‹Magazin› ihren eigenen Magazinnamen nicht anständig deklinieren? Wieso? WIESO?

Wochencartoon

Unser Cartoonist über das Patent, auf das die Welt nach dem Klimawandel gewartet hat.

«A monumental farce»

Arbeitswille, Gemeinschaftssinn und gesunder Menschenverstand prallen in Ken Loachs «I, Daniel Blake» an der spiegelglatten Oberfläche der auf Effizienz getrimmten Sozialbürokratie ab.

Widerstand aus dem Quartier

Am Dienstagnachmittag erklärten Mitglieder des Quartierforums «5im5i», weshalb sie sich mit einer Petition gegen die Pläne für ein neues Kongresszentrum auf dem Carparkplatz Sihlquai zur Wehr setzen. Auf dem Areal wünschen sie sich stattdessen ein «Zukunftsquartier».

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Alle Fragen offen

Die Desindustrialisierung, der Verlust von Industriearbeitsplätzen hat zum Aufstieg der Rechtsnationalisten beigetragen. Aber die alten Jobs kommen nicht einfach zurück. Und die Neuen in der Informationsbranche machen die Politik auch nicht einfacher.

Kein Vollrückzug

Am Montag war die letzte Ratssitzung für Hans Baumann. Nach beinahe elf Jahren im Gemeinderat von Dübendorf – sechs Jahre als Fraktionspräsident – tritt er zurück. Aber ganz auf ihn verzichten muss die SP nicht.

«Den Abbautrend stoppen»

Am 12. Februar 2017 finden in Winterthur die Ersatzwahlen für den zurückgetretenen Stadtrat Matthias Gfeller (Grüne) statt. Die beiden Kandidierenden des rot-grünen Lagers im Gespräch.

Bild von Markus Kunz

Mikrodosen

Natürlich sind Drogen sozial verheerend, aber das ist der Kapitalismus auch. Es ist vielleicht wieder Zeit, über kleine Schritte in Richtung Legalisierung nachzudenken.