Dezember, 2015

Der heilige Babini

Die Budgetdebatte im Zürcher Gemeinderat dauert zwar noch weit in den Samstag hinein: Ein zentraler Antrag beim Personal ist indes bereits entschieden. Den Ausschlag für einen von der Linken annehmbaren Kompromiss gab ein Antrag des parteilosen Mario Babini.

Wenn Kultur zum Schimpfwort wird

Immer wieder haben Kulturschaffende der Gesellschaft einen kritischen Spiegel vorgehalten und wurden Werke heftig diskutiert. Nun ist ein neuer Trend auszumachen: Kultur wird als grundsätzlich überflüssig und störend wahrgenommen. Kulturschaffende sind schon bald in einem Topf mit den Gutmenschen der Migrationspolitik oder im Ökobereich.

Städte wehren sich

Die am letzten Freitag von den Finanzverantwortlichen der Städte Zürich, Bern und Lausanne in Bern präsentierte Studie «Städte und ihre Steuern» zeigt vor allem eines: Die grosse Bedeutung der Steuern der juristischen Personen für sie, für die Kantone und den Bund und damit auch die grosse Bedeutung der Unternehmenssteuerreform III für die meisten Städte.

Einst Kunst, jetzt ein Paragraf

Der Zürcher Gemeinderat hat der Volksinitiative «Hafenkräne-Nein» zugestimmt. Damit ist das letzte Kapitel eines bereits beendeten Kunstprojekts nun endgültig geschlossen.

Mit dem Blick fürs grosse Ganze ans Werk

Davy Graf ist neuer Fraktionspräsident der SP im Zürcher Gemeinderat. Welche Themen zuoberst auf seiner Liste stehen und wie er die Fraktion führen will, erklärt er im Gespräch mit P.S.

Ausser man tut es

Dies ist eine Weihnachtskolumne, und sie geht so: Heute habe ich mich an die Sendung «…ausser man tut es» erinnert. Sie heisst jetzt «mitenand» und porträtiert Menschen und Organisationen, die sich für andere einsetzen. Sie tun Gutes.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Zauberlehrlinge

Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien. Kaum jemand ist überhaupt klug genug, sich einen ausgeklügelten Plan zu erdenken, geschweige denn, ihn auch über Jahrhunderte durchzuziehen. Auch auf den oberen Ebenen wird häufig mit Wasser gekocht. Und oft erlebt man eine leise Enttäuschung, wenn sich jene, die man sich als durchtrieben und raffiniert vorstellt, als einfache Dilettanten wie du und ich entpuppen.