Mai, 2015

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Seefeld ist überall

Zuerst mal das Selbstouting und der Transparenznachweis, den man heute offenbar braucht. Die Vermieterin meiner Wohnung ist ein Versicherungskonzern. Ich habe die Wohnung auf Homegate gefunden.

Wenn Kohle Menschen vertreibt

Heiner Stolz, 75, ehemaliger Präsident der SP Obfelden, war Teil einer siebenköpfigen Gruppe aus dem Säuliamt, die auf den Spuren der «Glencore-Millionen» nach Kolumbien reiste. Seine Erfahrungen schildert er im Gespräch mit P.S.

Eine andere Asylpolitik von unten

Mit dem Massensterben von Flüchtlingen Ende April im Mittelmeer haben sich die Millionen von Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, wieder ins kollektive Bewusstsein gedrängt.

Wochencartoon

  Unser Cartoonist über den neuen Prototypen des autolosen Fahrers.

Tag der Befreiung

Am Gedenkanlass zum Kriegsende im Zürcher Stadthaus hielt Stadtpräsidentin Corine Mauch eine Rede, die sie P.S. zur Verfügung stellte.

Weich

Jedes fünfte Mädchen wird schon als Teenager Opfer von sexueller Gewalt. Dies besagt die Studie eines Forschungsteams um den Kriminologen Denis Ribeaud (TA Online, 5.5.15). Der Befund ist zum einen erschreckend: Dass so vielen Frauen die Entdeckung ihrer Sexualität auf diese Weise verdorben wird.

Der erste Grünliberale zuoberst auf dem ‹Bock›

Am Mittwochabend wählte der Zürcher Gemeinderat Matthias Wiesmann zum Präsidenten für die Amtszeit 2015/16. Was sich der erste Grünliberale auf diesem Posten für sein Amtsjahr vorgenommen hat, erklärt Matthias Wiesmann im Gespräch mit P.S..

Bild von Markus Kunz

Entscheidet euch!

Und es hub ein grosses Heulen und Zähneklappern im Lande an, denn bei den letzten Kantonalwahlen gingen noch weniger Leute an die Urnen als je. Das wurde im Nachgang von vielen ernst zu nehmenden Menschen als ernsthaftes Problem eingestuft, auch wenn das Phänomen nicht neu ist und man sich ja eigentlich fragen muss, ab wann es nicht mehr nur ernst, sondern hoffnungslos ist, ab wann die Demokratie nicht mehr spielt oder in Gefahr oder bereits am Boden zerstört ist.

Hoher Siegerpreis

Mit 96 zu 73 Stimmen fiel die Motion von SVP, FDP und GLP für die Unverbindlichkeit der SKOS-Richtlinien im Kanton Zürich klar durch. Die GLP war gespalten, bei der FDP wichen acht von der Parteimehrheit ab. Ein Grund dafür: Regierungsrat Mario Fehr versprach, sich energisch für Reformen der Sozialhilfe einzusetzen.