Schlagwort Kommentar

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V wie «Visionen»

So. Und jetzt marsch an die Urne! Sie haben noch 9 Tage Zeit, um Ihre Züri-Visionen in die Realität zu übertragen. Das gilt selbstverständlich auch für Ärzte. Venceremos!

Ausgleich für wen?

Kein Wunder, haben die Bürgerlichen keine Medienmitteilungen verschickt. Sie dürften rundum zufrieden sein: Wieder mal hat ihre Regierung eine potenziell mühsame, da auf den Geldbeutel der Vermögenden zielende Idee der Linken elegant gebodigt. Und die Moral von der Geschicht›? Wer hat, dem wird gegeben. Amen.

FOCJ

Das Gute an der Solidarität wäre ja unter anderem auch, dass man, um sie gut zu finden, gar kein besonders guter Mensch sein muss. Solidarität ist beispielsweise auch etwas für jene, die, sagen wir, völlig egoistisch veranlagt sind.

Den Wählerauftrag gibts nicht

«Die 460 000 Mitglieder der SPD dürfen in den kommenden Wochen über den ausgehandelten Koalitionsvertrag abstimmen. Die Gegnerinnen und Gegner einer grossen Koalition sind gerade mächtig im Auftrieb. Ihr Argument unter anderem: Zuerst Opposition versprechen, dann grosse Koalition machen, zuerst einen Ministerposten ablehnen, dann Aussenamtschef werden wollen: Bald wird uns niemand mehr etwas glauben.»

Heimat-Los

Während nun das kapitalistische System mit Konzernmacht und Rüstungsgütern laufend Heimaten zerstört, Menschen entwurzelt und Land nimmt, befeuert es in den gesättigten Märkten einen neurotischen Konsum: Wir sollen nirgendwo ankommen und auch gar nicht befriedigt zur Ruhe kommen, sondern immer wieder aufbrechen, nach immer neuem Begehren streben, uns immer neu erfinden.

Der Tropfen zuviel

Zum Schluss noch etwas Nachdenkliches: Claudia Nielsen ist nach Monika Stocker und Ruth Genner die dritte Frau mit einem unguten Ende als Stadträtin. Ohne dass sich die Drei mehr zuschulden kommen liessen als viele Männer.

Bild von Markus Kunz

G&G

Nachdem nun auch die JodlerInnen gemerkt haben, dass sie ohne SRF auf privaten Sendern nur noch dann stattfinden werden, wenn sie Helene Fischer heissen, was vorab bei Schwingern und Sennen nicht gut kommt, mache ich mir um No Billag nicht mehr so grosse Sorgen. Dennoch: Es gibt auch unter uns immer noch zu viele, die ums Verrecken mit dem Feuer spielen und zustimmen wollen. Ihnen sei folgendes gesagt:

Velorouten im Faktencheck

Im selben Interview darauf angesprochen, dass er doch «unsinnige Projekte – taktisch clever – hinziehen» könnte, entgegnet Leutenegger der Ehrliche, das liege ihm fern: «Wenn der Auftrag klar ist, dann kremple ich die Ärmel hoch und erfülle ihn, so gut es geht.»

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Geschichten von vorn & hinten

Ebenfalls klar scheint: Auch in einem unabhängigen Journalismus lohnt es sich manchmal, nach der Geschichte hinter der Geschichte zu suchen. Weil nicht immer so einfach ist, was zu schön einfach klingt.

Lass sie reden

Lass sie reden. Alle. Die, die ich gut finde und alle anderen ebenso. Von links bis rechts. Von Trump über Petraeus bis zu den Tibeterinnen. Lass sie reden.