Category Politik

Vereinbarkeit – ein Frauenproblem?

Kinderbetreuung ist immer noch hauptsächlich Frauensache: Entweder von der Mutter übernommen oder durch die mehrheitlich weiblichen KitamitarbeiterInnen gewährleistet. Die Arbeit in der professionellen Fremdbetreuung ist jedoch sehr schlecht bezahlt. Mit Hinblick auf den Frauenstreik machen sich die SP*Frauen deshalb für eine bessere Finanzierung und gerechte Arbeitsbedingungen stark.

Frauenforderungen haben keine Nationalität

In der Schweiz war lange Zeit nur von Migranten die Rede. Migrantinnen blieben in der Wahrnehmung oftmals unsichtbar. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar geändert. Jedoch leiden Migrantinnen noch heute unter Mehrfachdiskriminierungen.

Netto Null – aber wie?

Vergangenen Samstag waren wieder grosse Klimademonstrationen. Die Forderung: Netto Null CO2 bis ins Jahr 2030. In verschiedenen Städten und Kantonen wurden entsprechende Vorstösse eingereicht. Doch ist dieses Ziel überhaupt möglich? Und wie?

In den Hügeln von Südhebron

Ein Aspekt der israelischen Besetzung palästinensischer Gebiete in der Westbank, der viel zu selten thematisiert wird, ist der permanente, fortgesetzte Landraub, dem die palästinensische Bevölkerung ausgesetzt ist, die Grausamkeiten, die Schikanen. Jeden Samstag fahren Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener Nichtregierungsorganisationen ins Gebiet von Südhebron oder in die Jordansenke, um den geplagten Kleinbauern, Bäuerinnen und Hirten beizustehen

Runder Tisch «keine Option»

Wie in der P.S.-Ausgabe vom 22. März beschrieben, wurden die BewohnerInnen des Brunauparks bezüglich ihrer Zukunft lange Zeit im Ungewissen gehalten. Nun haben sich die involvierten Akteure erstmals klar über Pläne rund um die Grossüberbauung im Park geäussert.

Grüner und weiblicher

Die Wahlen im Kanton Zürich, die sich vor einem halben Jahr als ausgesprochen langweilig angekündigt hatten, endeten mit dem Grünen Martin Neukom in der Regierung, einem Kantonsrat mit ökologischer Mehrheit und mit einem Frauenanteil von 40 Prozent. GLP und Grüne gewannen, SVP (nur bedingt wegen der Klimawelle), BDP und FDP verloren insgesamt massiv, der Rest, also auch die SP, blieb stabil.

Ein konkreter Vorschlag

Demnächst wird über die Initiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub abgestimmt. Die SP Kanton Zürich will noch einen Schritt weitergehen: Sie fordert eine paritätische Elternzeit.

Träf

Schüchtern und naiv sei sie, behauptet Frölein Da Capo und entpuppt sich zusehends als raffinierte Schelmin.

Drei Wochen sind zu wenig

Der Stadtrat will nur drei Wochen Vaterschaftsurlaub gewähren. Das ist gleichstellungs- und gesellschaftspolitisch ungenügend und ein schlechtes Signal zu einem noch schlechteren Zeitpunkt. Denn die Stadtzürcher Lösung ist derzeit auch national von Bedeutung.