Category Politik

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«Der Klassenkampf ist passé»

99 Prozent profitieren zulasten des einen, reichsten Prozents: Mit der kürzlich lancierten 99%-Initiative fordern die Jungsozialisten mehr Umverteilung und Solidarität. Wieso sich dagegen ausgerechnet Widerstand aus den eigenen Reihen regt, legt Erich Fehr als Mitglied des Steuerungsausschusses der reformorientierten Plattform der SP Schweiz im Gespräch mit Julian Büchler dar.

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«Indirekte Anti-USR-II-Vorlage»

Die Juso sind überzeugt: Die Schweizer Bevölkerung hat genug von Steuergeschenken an die Reichsten unseres Landes. Mit ihrer 99%-Initiative haben sie Grosses vor – das Kapital des reichsten Prozents soll endlich gerecht besteuert werden. Warum die Initiative sogar sehr brav sei, erklärt Fabian Molina im Gespräch mit Julian Büchler.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Suppen und Sündenböcke

Ich kann gut damit leben, für Dinge zu zahlen, die ich nicht oder selten nutze, aber dennoch sinnvoll sind. Tue ich ja mit meinen Steuern auch. Nur geht es nicht nur um mich. Die sich verändernden Mediengewohnheiten sind ein grosses Problem für die SRG. Die Zeiten, als sich eine Nation am Samstagabend vor dem TV als modernem Lagerfeuer versammelt, sind vorbei. Das Durchschnittsalter der SRF-ZuschauerInnen steigt.

Ein Rollstuhl geht in die Luft

Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist Teil eines gesellschaftspolitischen Wandels – der allerdings im Schlafwagentempo erfolgt.

Als Zürich pro Jahr 4,3 Millionen Spritzen verteilte

Zürichs Vergangenheit als Hotspot für Drogenabhängige liegt bereits einiges an Zeit zurück. Was heute in deutlich kleinerem und geordnetem Rahmen vonstattengeht, hat an Sichtbarkeit verloren. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich organisierte Stadtführungen, um die Ereignisse in den Köpfen der ZürcherInnen zu bewahren. Vergangenen Donnerstag fand die letzte statt.

Aussen rot, innen scharf

Elsbeth und Jürg Keller teilen sich ein besonderes Engagement – die beiden pensionierten LehrerInnen hegen und pflegen mit grosser Freude die SP-Parteizeitung ‹radiisli› im Zürcher Weinland. 

«Ein Seetunnel führt automatisch zu mehr Autoverkehr im übrigen Netz»

Die Co-PräsidentInnen und GemeinderätInnen Gabriela Rothenfluh und Marco Denoth verlangen von der Partei mehr Innovation und greifen auf Uralt-Ideen zurück. Im bürgerlichen Hofblatt vertreten sie Positionen, die auf falschen Fakten beruhen. Das ist zum Heulen.   Peter Hotz*   Solche Stellungnahmen, wie sie die Co-PräsidentInnen der SP Stadt Zürich kürzlich in der NZZ abgegeben haben, verhindern die offenbar wieder dringend notwendig gewordene SP-interne verkehrspolitische Diskussion und Weiterbildung von MandatsträgerInnen. Dies ist meine Entgegnung/Stellungnahme zum Tabubruch Seetunnel/ U-Bahn der SP-Führung in der NZZ vom 15. September. Zuerst zu den Fakten:   1. Der Autoverkehr in die Stadt hat nur unwesentlich zugenommen,…

Wenn der Knopf im Taschentuch nicht mehr hilft

In der Schweiz sind über 140 000 Menschen direkt von Demenz betroffen. Die Stadt Zürich rühmt sich, bei diesem Thema eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Welche Ziele als nächstes ins Auge gefasst werden könnten, zeigte der Diskussionsanlass der SP mit einem Blick über den Tellerrand hinaus.