Category Politik

Der Kaiser kommt

An diesem Bild einer Gemeinschaft, die, vom Maurer bis zum Gemeindepräsidenten so sehr auf einen einzigen Tag hinarbeitet, auf den vermeintlichen Besuch eines Kaisers, auf ein Ereignis, das dann nicht einritt – an diesem Bild blieb ich immer hängen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Die wahre unsichtbare Hand

Die typische politische Diskussion rund um ausserfamiliäre Kinderbetreuung: Sie ist zu teuer. Das Einkommen der Frau geht ja vollkommen für die Kinderbetreuung drauf. Die Erwerbsarbeit lohnt sich also gar nicht. Was tun: Kosten senken und Steueranreize schaffen.

Wie viel Stadt braucht die Schweiz?

Auf Einladung der SP der Stadt Zürich versammelten sich am vergangenen Samstag in der Zürcher Photobastei rund 80 SP-Mitglieder und -MandatsträgerInnen aus allen Landesteilen zur 1. Sozialdemokratischen Städtekonferenz der Schweiz. Die angestossenen Diskussionen um das Potenzial der urbanen Schweiz, um gemeinsame Herausforderungen und geteilte Perspektiven waren rege – und motivierten für eine Fortsetzung.

Halb so wild?

Ganz wohl wars Isler mit seinem Motto wohl selber nicht; einmal zumindest relativiert er, es gehe nicht darum, dass alle wild würden, sondern: «Man muss in der wilden und unberechenbaren Zeit zurechtkommen.» Fragt sich nur: als Katze oder als Maus?

Das Foto zeigt Ezgi Akyol, Kezban Yilmaz und Christine Seidler (von links), wie sie an einem Tisch vor leeren Kaffeetassen sitzen.

«Der Kampf der Frauen verbindet die Völker»

Am Sonntag steigt auf dem Kasernenareal das vierte Sakine-Cansız-Festival. Kezban Yilmaz und Adila Baran* vom Frauenverein Beritan, der das Festival mitorganisiert, und die Gemeinderätinnen Ezgi Akyol (AL) vom Komitee Brückenschlag Zürich-Diyarbakir und Christine Seidler (SP) erklären im Gespräch mit Nicole Soland, was es damit auf sich hat.

Ausweitung des Themenspektrums

So gut es tut, solch ermunternde Worte zu hören, die Fortschrittchen, die von der LGBT-Community eins ums andere erstritten werden mussten und weiter müssen, können den kräftigsten Kampfgeist arg strapazieren. Dafür ist das Gemeinschaftsgefühl der Pride da: Energie tanken – und weitermachen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Kein Schönwetter-Programm

«Ich werde die Menschenrechte zerstören (rip up) und die Gesetze ändern, wenn sie uns daran hindern, den Terrorismus zu bekämpfen», meinte die englische Pre­mierministerin Theresa May im Nachgang zu den Terroranschlägen in Manchester und London. Das kann man auch als Wahlkampfgeplänkel einer zunehmend nervösen May abtun. Oder als Ausdruck der allgemeinen Hilflosigkeit, wenn es um so etwas unfassbar sinnloses wie Terrorismus geht.

«Kulturelle Selbstbehauptung»

In Thalwil beginnen heute die 12. Kulturtage – ein zweiwöchiges Kulturfestival mit Produktionen von Kulturschaffenden und Laienkünstlern. Im Gespräch mit Arthur Schäppi sagt der Thalwiler Kulturbeauftragte und Gesamtleiter Simon Niederhauser, warum das Motto «Paradiese» nur vordergründig harmlos scheint und weshalb sich ein Besuch auch für Auswärtige lohnt.