Category Im Gespräch

«Wer Geld herstellen kann, hat grosse Macht über eine Gesellschaft»

Ich kann deshalb persönlich auch nicht verstehen, weshalb die SP Schweiz die Vollgeld-Initiative abgelehnt hat. Wenn das Militär, die Polizei oder die Wasserversorgung zu 90 Prozent privatisiert wären, dann würde sich die SP massiv wehren. Beim genau so wichtigen Geldsystem hingegen findet sie diese Privatisierung offensichtlich gut – ich bin sicher, dass die Partei da gegen den Willen ihrer Basis entschieden hat.

Essen, Mensch und Umwelt

Das Ernährungsforum ist ein Forum für die Gestaltung und Förderung einer guten Ernährung in Zürich. Der Begriff «gut» ist bewusst offen; jeder versteht etwas anderes darunter, und das soll auch so sein. Wir wollen niemandem vorschreiben, was er unter guter Ernährung zu verstehen hat, das muss man für sich selber entscheiden

«Für die KurdInnen geht es ums Überleben»

Die Zukunft der Türkei hängt davon ab, dass es Frieden gibt. Werden die KurdInnen jedoch weiterhin ignoriert und unter Druck gesetzt, dann hat das Land keine Zukunft. Aus meiner politischen Weltanschauung heraus gesehen ist das, was mit den KurdInnen geschieht, auch schlicht nicht gerecht.

«Wieder zur Pionierstadt werden»

Entscheidend wird die Mobilisierung sein: Wenn wirklich alle, die mir im ersten Wahlgang ihre Stimme gaben, erneut an die Urne gehen, sieht es gut aus.

«Mehr Mut, klar Farbe zu bekennen»

Ich komme aus Wetzikon und lebe seit fünf Jahren in Uster, deshalb stechen mir die Fortschritte ins Auge, die Uster im Vergleich mit Wetzikon vorzuweisen hat. Ein neues Konzept allein reicht jedoch nicht: Es braucht auch den politischen Willen, das Konzept umzusetzen, also auch mehr Mut, klar Farbe zu bekennen.

Die Umsetzung entscheidet

Dietikon braucht eine Imagewerbung und zwar innerhalb von Dietikon. Die DietikerInnen haben oft Mühe, an Dietikon zu glauben. Ich denke hier etwa an den Freizeitplatz am Kirchhaldenplatz mit Kosten von 2,8 Millionen Franken, der in der Abstimmung mit 65 Prozent scheiterte. Was nur auf den ersten Blick verwundert: Man kann den Leuten nicht 20 Jahre erzählen, die Stadt sei mausearm und dann erwarten, sie würden in die Zukunft investieren.

«5 Prozent sind für Kleine zu viel»

Bis zu den Stadtratswahlen vom 4. März 2018 befragen wir an dieser Stelle die amtierenden StadträtInnen und die neu Kandidierenden zu einem aktuellen Thema. Den Schlusspunkt setzt die Krippenleiterin und ehemalige Gemeinderätin Claudia Rabelbauer (EVP) zu demokratiepolitischen Fragen, gestellt von Nicole Soland.

Die Früchte der Zukunft

Seit 1998 setzt sich die Gebana AG für eine nachhaltige Wirtschaft und faire Preise für Bauern auf der ganzen Welt ein. Eine der Firmen in Burkina Faso ist in den letzten Jahren in eine finanzielle Krise geraten, worauf Gebana eine rekordverdächtige Crowd-Ordering-Aktion (Direktvermarktung) startete. Die Hintergründe der Krise und mehr erklärt Geschäftsführer Adrian Wiedmer im Gespräch mit Leonie Staubli.

«Entscheidend ist, was wir wollen»

Bis zu den Stadtratswahlen vom 4. März 2018 befragen wir an dieser Stelle die amtierenden StadträtInnen und die neu Kandidierenden zu einem aktuellen Thema – dieses Mal Nina Hüsser, Projektleiterin und Co-Präsidentin der Juso Kanton Zürich, zum Thema «Asyl- und AusländerInnenpolitik». Die Fragen stellte Nicole Soland.

Stadtpräsidium in Winterthur bald in Frauenhand?

Es würde gut uns beide vertragen im Stadtrat, doch für die Kandidatur fürs Stadtpräsidium reicht es nicht, wenn man im Energiebereich und beim Wohnen die gleichen Ziele hat: Insbesondere in der Finanzpolitik unterscheiden sich SP und GLP klar. Deshalb wollten wir unseren WählerInnen eine Alternative anbieten.