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«Niemand will heute die Frauen an den Herd zurückschicken»

Die Einkommenslücke der Frauen, die u.a. massive Auswirkungen auf die Rentenhöhe hat, setzt sich wie folgt zusammen: Rund ein Viertel der Lücke sind auf den Gender Pay Gap (GPG), das ist der Unterschied zwischen Bruttostundenlöhnen von Männern und Frauen, zurückzuführen. Der weitaus grösste Teil der Einkommenslücke, drei Viertel – d.h. rund 80 Milliarden Franken – hat jedoch mit der Verteilung der unbezahlten und bezahlten Arbeit zu tun.

Abschied

Fasten Your Seatbelt! Von Turbulenzen ist auszugehen.

Herzallerliebst

Sie ist neunzig Jahre alt und die grande dame der nouvelle vague. Er ist dreiundreissig und der französische hotshot der Street-Art. Gemeinsam fahren sie ein bisschen rum, verschönern Fassaden von Häuserruinen mit geplotteten Vergrösserungen von Automatenbildern der direkten AnwohnerInnen, unternehmen vergebliche Besuche bei alten Bekannten und plaudern reichlich philosophische Fragestellungen tangierend miteinander.

Damit das Dorf nicht überrollt wird

Richterswil verfügt zweifelsohne über den schönsten Dorfkern am linken Zürichseeufer. Doch die Idylle trügt. Der Detailhandel leidet auch hier unter dem schleichenden Strukturwandel – weg von den klassischen Dorfläden mit Laufkundschaft hin zu blossen Dienstleistungsbetrieben. Und Autolärm, Abgase und enge Trottoirs laden nicht gerade zum Flanieren oder Einkaufen ein.

Feminismus – Prequel

Kürzlich hat mich auf Facebook einer gefragt, ob ich eigentlich «die Frauen» an und für sich sei oder wa-rum ich mir anmasse, für sie zu sprechen. Das möchte ich gerne hier coram publico beantworten.

Sündenbock auf Silbertablett

Mir liegt es fern, zu behaupten, die SP habe zum Stadionprojekt gefälligst Ja und Amen zu sagen. Mehr gemeinnützigen Wohnraum zu fordern, ist selbstverständlich in Ordnung und in der Stadt Zürich obendrein durch solide Mehrheiten bei Volksabstimmungen legitimiert. Aber eine möglichst solide Mehrheit braucht man beim besten Willen auch für jedes neue konkrete Projekt – und für ein Projekt dieser Grössenordnung erst recht.

Zürich macht vorwärts

Als Innen- und Justizministerin trage ich die Verantwortung für die Modernisierung unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens auf den Pfeilern des Rechtsstaates. Ich setze mich dafür ein, dass der Kanton Zürich weiterhin Taktgeber eines Fortschritts ist, von dem alle einen Nutzen haben. Kurz: Fortschritt für alle statt für wenige.     Jacqueline Fehr, SP-Regierungsrätin und Vorsteherin…