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1. Mai: Frauenstreik

Am 14. Juni kommt es zum zweiten schweizweiten Frauenstreik. In den letzten knapp dreissig Jahren konnten zwar verschiedene Fortschritte erzielt werden. Die intensiven Debatten der letzten Jahre über sexuelle Übergriffe und Geschlechterrollen zeigten jedoch auf, wie weit man von Gleichberechtigung tatsächlich noch entfernt ist.

Es ist ok.

Es gibt vieles, das so alt ist wie die Menschheit, besonders aber die Lüge. Und dabei meine ich noch nicht einmal die grossen Betrügereien, sondern die eher kleinen. Soziologinnen und Soziologen wissen es ganz genau, beispielsweise dann, wenn sie nach der Häufigkeit von Fernsehkonsum und Beischlaf fragen.

Gedanken zur Woche von Min Li Marti

Kein Zaubermittel

Das politische Zauberwort der Stunde heisst Transparenz. Transparenz hilft, so scheint es, gegen alles Übel. Und hat man auch Transparenz, muss man nicht einmal mehr ein Gesetz machen. Leider hat die viel gelobte Transparenz nicht immer die Wirkung, die man sich von ihr erhofft.

Chronologie der Ungleichheit

Ich wurde 1974 geboren. 1971 erst haben in der Schweiz die Frauen das Stimmrecht erhalten. 1981 wurde die Gleichstellung in der Verfassung verankert. Dort steht: «Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.»

Ein cooler Tag mit grosser Wirkung

Der erste nationale Frauenstreik war ein Tag voller positiver Energie: Frühstückstische wurden mitten in der Strasse aufgestellt, Trams standen still, Frauen trafen sich zu Protestpausen und Transparente wurden geschwenkt. Doch so gross wie die Freude über diesen Tag auch war, so tief sass die Empörung über die immer noch andauernde Ungleichheit.   Dore Heim*  …

Echte Männer weinen nicht

Nicht nur Frauen leiden unter den patriarchalen Strukturen, sondern auch Männer – doch eben nur, wenn sie nicht den gängigen Männlichkeitsnormen entsprechen. Die Folgen davon sind weitreichend: Höhere Suizidrate, mehr Gewalt und Hemmungen, Gefühle zu zeigen.

«Der Frauenstreik soll der grosse Startschuss sein und nicht das Ziel»

Vor zwei Jahren haben sich Fachpersonen aus der Betreuung zur «trΩtzphase» zusammengeschlossen, um gegen die prekären Arbeitsbedingungen anzukämpfen. Leandra Dos Santos, Mitglied der «trΩtzphase», erklärt im Interview mit Milad Al-Rafu die Beweggründe, die strukturellen Probleme sowie die politischen Forderungen.   Was ist die Inspiration hinter dem Namen «trΩtzphase»? Leandra Dos Santos: Die Trotzphase ist ein…

FDP: Für den Planeten?

Am Mittwoch präsentierte die FDP der Stadt Zürich ihren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels: Mehrere Vorstösse, die schnell umsetzbar und zudem noch kostengünstig sind, sollen eine erhebliche Senkung der CO2-Emission bewirken.