von Nicole Soland

«Ich bin ein Glückspilz»

Dieses Täschli kam bei einer Hausräumung zum Vorschein. Es ist bestechend einfach gemacht, und es wurde offensichtlich sehr lange und sehr oft gebraucht. Ich wusste sofort, dass es das ist, was ich machen will. Also habe ich die Tasche nachgenäht und dieses erste Modell sodann weiterentwickelt.

«Es lohnt sich zu kämpfen, trotz allem»

Die SP ist auch sehr gut unterwegs; es gibt sicher eine Stärkung der Linken. Das Jammertal nach den letzten Wahlen ist auf jeden Fall durchschritten. Kurz zusammengefasst: Wir blicken durchaus zuversichtlich in die Zukunft.

Alles kein Problem?

So knapp der Wohnraum in der Stadt Zürich, so naheliegend die Vermutung, dass Zweitwohnungen ihren Teil zu diesem Problem beitragen. Eine aktuelle Studie kommt allerdings zum Schluss, es bestehe «kein unmittelbarer Handlungsbedarf».

«Wir müssen hinstehen und sagen, wie wir uns Zürich vorstellen»

Nach ihrer Wahl zur Schulpräsidentin hat Gabriela Rothenfluh das Co-Präsidium der SP Stadt Zürich abgegeben. Gestern Donnerstagabend wählte die Delegiertenversammlung Liv Mahrer zu ihrer Nachfolgerin. Über vergangene Erfolge und künftige Ziele geben die beiden im Gespräch mit Nicole Soland Auskunft.

Der öV soll nicht darben

Die Verrechnung von Geschäftsverlusten bei der Grundstückgewinnsteuer nahmen die Stimmberechtigten des Kantons Zürich mit 53,6 Prozent Ja an. Die Kürzung der Verkehrsfonds-Gelder hingegen schickten sie mit mit 66,8 Prozent Nein bachab.

Los gehts!

Gestern Donnerstag startete sie endlich, die WM 2018, allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Na ja, es gibt schlimmeres – immerhin können wir in den kommenden vier Wochen noch viel Fussball gucken. Dies obendrein zu normalen Zeiten, anders als vor vier Jahren…

Für alle statt für die FDP

Zehn Abstimmungsvorlagen in der Stadt Zürich am letzten Sonntag– und keine Frage, über welches Resultat ich mich am meisten gefreut habe: Das klare Ja zur städtischen Vorlage fürs Koch-Areal. Sie wurde mit 72,7 Prozent Ja angenommen, während die Volksinitiative der FDP 34,9 Prozent Ja-Stimmen erhielt.

Neue Praxisregel

Zürich als «Werkplatz der Zukunft»: Auf dem Weg zu diesem Ziel hat die Baubewilligungsbehörde ihre Praxis angepasst. Bei Produktionsflächen in der Industrie- und Gewerbezone muss statt auf einem Anteil von 55 Prozent nur noch auf einem Drittel tatsächlich produziert werden. Auf dem Rest ist eine betriebszugehörige Nutzung erlaubt. Das schafft mehr Platz für das ‹moderne› Gewerbe. 

Meistbietender Wohltäter gesucht

Fazit: Wir haben es hier mit einem klassischen Verteilkampf zu tun, wie er immer dann entbrennt, wenn ein lebensnotwendiges Gut nicht unbegrenzt vorhanden ist. Daraus eine unendliche Geschichte von den bösen Linken zu machen, die mit ihrem «eigennützigen Wohnungsbau» Steuergelder verschleudern, ist natürlich trotzdem das gute Recht der FDP: Ideologisch sind bekanntlich immer die andern.

ETH will hoch hinaus

Als «entscheidenden Erfolgsfaktor» für Zürich bezeichnete Hochbauvorsteher André Odermatt am Mediengespräch zum Campus Hönggerberg 2040 die Hochschulen. Auf dem Hönggerberg wurde zwar in letzter Zeit immer mal wieder gebaut, jüngst etwa Studentenwohnungen. Doch nun ist das, was sich im Rahmen der rechtskräftigen Bau- und Zonenordnung (BZO) und der rechtskräftigen Sonderbauvorschriften «ETH Hönggerberg (Science City)» von 2007 machen lässt, erstellt.