von Koni Loepfe

Komplexe Neuberechnungen

Der Regierungsrat des Kantons Zürich will mittelfristig die Verbilligungen der Krankenkassenprämien reformieren und kurzfristig ab 2018 40 Millionen Franken einsparen. Dabei vermischt er diskutable Veränderungen mit seinem Sparprogramm.
Das Risiko: Die Prämienverbilligung entwickelt sich Richtung Fürsorge.

Einfach Normalität

Die Stadt Zürich rechnet für 2017 mit einem Minus von 47 Millionen Franken. Entscheidender: Für die nächsten Jahre bis zur Unternehmenssteuer III steht dem Stadtrat ganz normale Budgetarbeit bevor, und es wird keine Herkulesanstrengung verlangt.

Gelingt die Ausbildung von jungen SozialhilfebezügerInnen, kann die Stadt zukünftig viel Geld sparen. (Foto: Heike Grasser/ex-press)

Ein gutes Jahr

Letztes Jahr sanken die Sozialausgaben in Winterthur von 111,2 auf 110,2 Millionen Franken. Als Trendwende sieht das der zuständige Stadtrat Nicolas Galladé noch nicht. Doch er hat einige Hoffnungsschimmer.

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Peter war ein Macher

Im 68. Altersjahr starb Peter Macher am Dienstag vor einer Woche. Er prägte in den letzten 40 Jahren die praktische Wohnungspolitik vor allem in der Stadt Zürich und war als SP-Mitglied 29 Jahre im Zürcher Bezirksrat.

Finanzvorsteher Daniel Leupi kann zufrieden sein – dennoch gab er sich am Dienstag Mühe, den positiven Abschluss nicht zu rosarot zu sehen. Bild: P.S.-Archiv/Nicole Soland

Keine Spitaleinlieferung

«Die Stadt ist ein fiter Wanderer, aber einer, der sich für die kommenden Aufgaben und den schweren Rucksack noch etwas weiter trimmen muss», findet Finanzvorsteher Daniel Leupi.

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Resigniert «vernünftig»

Zunächst ein langer Applaus für Eveline Widmer-Schlumpf (wenigstens dies), dann die guten Bestätigungen für die Bisherigen: 217 Stimmen für Didier Burkhalter (das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten), 215 Doris Leuthard, 210 Alain Berset, 191 Johann Schneider-Ammann, 182 Simonetta Sommaruga (11 Witzstimmen für Daniel Jositsch), 173 Ueli Maurer.

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Der heilige Babini

Die Budgetdebatte im Zürcher Gemeinderat dauert zwar noch weit in den Samstag hinein: Ein zentraler Antrag beim Personal ist indes bereits entschieden. Den Ausschlag für einen von der Linken annehmbaren Kompromiss gab ein Antrag des parteilosen Mario Babini.