von gastautorin

Nein zur STAF-Abbauspirale!

In diesem Frühling zahlen die grössten Unternehmen in der Schweiz über 40 Milliarden Franken Dividenden aus. Gleichzeitig stimmen wir über eine Abbauspirale bei den Unternehmens­gewinnsteuern ab. Das «Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung» (STAF) überzeugt nicht. Wir Grünen fordern mehr Harmonisierung statt neue Ungleichheiten.

Front

1. Mai: Frauenstreik

Am 14. Juni kommt es zum zweiten schweizweiten Frauenstreik. In den letzten knapp dreissig Jahren konnten zwar verschiedene Fortschritte erzielt werden. Die intensiven Debatten der letzten Jahre über sexuelle Übergriffe und Geschlechterrollen zeigten jedoch auf, wie weit man von Gleichberechtigung tatsächlich noch entfernt ist.

Wir könntens schon schaffen!

Nach eindrücklichen Klima-Demonstrationen und nicht zufällig vor dem 1. Mai möchte ich hier zwei wichtige Bücher empfehlen. Ausdrücklich beide! Schmitter belegt theoretisch überzeugend, dass die alternative Politik radikaler werden sollte. Welzer zeigt, warum das Wissen um eine notwendige Weltwende nicht lähmend sein muss. Wenn wir jetzt wirklich beginnen. Praktisch, selbstbestimmt, überall.

Ja zur STAF heisst Nein zu Steuerflucht

Die Schweiz gilt als Steuerparasit, der sich auf Kosten anderer Länder bereichert.Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) ist ein Fortschritt im Kampf gegen internationale Steuervermeidung und verschafft gleichzeitig der AHV zwei Milliarden Zusatzfinanzierung.

Vereinbarkeit – ein Frauenproblem?

Kinderbetreuung ist immer noch hauptsächlich Frauensache: Entweder von der Mutter übernommen oder durch die mehrheitlich weiblichen KitamitarbeiterInnen gewährleistet. Die Arbeit in der professionellen Fremdbetreuung ist jedoch sehr schlecht bezahlt. Mit Hinblick auf den Frauenstreik machen sich die SP*Frauen deshalb für eine bessere Finanzierung und gerechte Arbeitsbedingungen stark.

Ein cooler Tag mit grosser Wirkung

Der erste nationale Frauenstreik war ein Tag voller positiver Energie: Frühstückstische wurden mitten in der Strasse aufgestellt, Trams standen still, Frauen trafen sich zu Protestpausen und Transparente wurden geschwenkt. Doch so gross wie die Freude über diesen Tag auch war, so tief sass die Empörung über die immer noch andauernde Ungleichheit.   Dore Heim*  …

Frauenforderungen haben keine Nationalität

In der Schweiz war lange Zeit nur von Migranten die Rede. Migrantinnen blieben in der Wahrnehmung oftmals unsichtbar. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar geändert. Jedoch leiden Migrantinnen noch heute unter Mehrfachdiskriminierungen.

Echte Männer weinen nicht

Nicht nur Frauen leiden unter den patriarchalen Strukturen, sondern auch Männer – doch eben nur, wenn sie nicht den gängigen Männlichkeitsnormen entsprechen. Die Folgen davon sind weitreichend: Höhere Suizidrate, mehr Gewalt und Hemmungen, Gefühle zu zeigen.