von gastautorin

Justitia bei Wind und Regen

Dass sich die Urteile des Supreme Court der USA aufgrund der starken internationalen Stellung des Landes früher oder später auch auf die eine oder andere Art und Weise in der Rechtssprechung und Gesetzgebung anderer Länder niederschlagen könnten, versteht sich von selbst. Daher ist es – auch wenn wir erstmal nicht viel tun können – selbst für unser kleines Helvetien durchaus beunruhigend, wenn eine menschgewordene und zusätzlich sexistische und ausländerfeindliche Version von Donald Duck mit den Initialen D.T. plötzlich am Machthebel einer, wenn nicht sogar DER Weltmacht angelangt ist. Über mindestens die nächsten vier Jahre hinweg ist daher Luftanhalten angesagt.

Ladio Veron zeigt auf der Karte, wo sich ursprünglich der Lebensraum seines Volks befunden hat. Bild: Clara Mestrinel.

Häuptling Verons traurige Reise

Ladio Veron ist das Oberhaupt einer Guarani-Kaiowá Dorfgemeinschaft in Brasilien. Seit Februar bereist er Europa als Vertreter der brasilianischen Guarani-Kaiowá. Sein Ziel ist, dass internationale BeobachterInnen nach Brasilien kommen, um Verbrechen an seinem Stamm zu verhindern oder wenigstens zu bezeugen. Letzte Woche war er zu Besuch in Basel und Zürich.

Gymnasium: Zu viele fallen durch die Probezeit

Der Anteil der SchülerInnen, die das Kurzgymnasium während oder nach der Probezeit verlassen müssen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Am Dienstag hat Bildungsdirektorin Silvia Steiner eine Studie vorgestellt, welche die Ursachen für die Misserfolge untersucht. Diverse Massnahmen werden bereits umgesetzt.

Ein Schweizer Revolutionär, der mit seinem Leben bezahlte

Er war der Mann, der im Jahr 1917 den russischen Revolutionsführer Lenin im Zug durch Deutschland schmuggelte: der Schweizer Fritz Platten. Später musste er für seine hochfliegenden revolutionären Träume teuer bezahlen, 1942 wurde er in einem sowjetischen Lager erschossen.

Das Bild zeigt eine Visualisierung der Idee einer Zürcher Stadt-ID

Wann kommt die Zürcher Stadt-ID?

Im Februar 2016 wurde zum ersten Mal öffentlich über eine Zürcher Stadt-ID diskutiert. Wer engagiert sich für die Citycard und was wurde in den letzten 15 Monaten erreicht? Katharina Morawek, Kuratorin der Shedhalle und Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe für die Zürcher Citycard, gibt Auskunft.

Warum Lenin noch heiss ist

Sowohl die Abendveranstaltung der Robert-Grimm-Gesellschaft «Die Rückkehr der Revolutionäre» am 6. April als auch der Thementag «Lenins Zug: Die Russische Revolution und die Schweiz» der Lehrstühle für Osteuropäische Geschichte der Universitäten Basel, Bern und Zürich am 9. April boten interessante historische und inhaltlich bereichernde Vorträge und Gespräche.

Das Bild zeigt die Aktivistin Rosa mit einem Stapel Akten unter dem Arm. Oben links im Briefkopf der Zürcher Löwe.

«Weil sonst niemand hinsieht »

Die BewohnerInnen der Notunterkünfte hätten ein so gutes Netz von UnterstützerInnen, sagte Sicherheitsdirektor Mario Fehr an der Pressekonferenz vom 17. März, dass alle die Rechtshilfe bekämen, die sie bräuchten. Wer leistet diese Unterstützung eigentlich? Unterwegs mit Rosa von der Autonomen Schule Zürich.

Die Illustration zeigt, zu welchen Teile welche Kulturen weltweit angebaut werden.

2000 Quadratmeter

Weizen, Mais, Reis und Soja: Was wird weltweit angebaut und wozu? In Nuglar wird die weltweite Ackerproduktion auf einer überschaubaren Fläche von 2000m2 abgebildet.

1. Mai-Beilage

In der diesjährigen 1. Mai-Beilage geht’s um Menschen, die mit viel Energie und Kreativität dafür kämpfen, ihre politischen Ideale zu verwirklichen.

«Weil immer nur der Moment zählt»

Seit bald 20 Jahren finden jede Woche die offenen Proben der Theatergruppe Niemandsland statt. Wie lässt sich in 1270 Wörtern erklären, was die Gruppe so besonders macht?     Von Manuela Zeller*     Es ist Freitag, zehn nach sieben. Im ersten Stock des Kleinbasler Kultur- und Begegnungszentrums Union trudeln die ersten Mitglieder der Theatergruppe…