1. Mai: Frauenstreik

Am 14. Juni kommt es zum zweiten schweizweiten Frauenstreik. In den letzten  knapp dreissig Jahren konnten zwar verschiedene Fortschritte erzielt werden: Der Gleichstellungsartikel wurde im Gesetz verankert, häusliche Gewalt gilt nun als Offizialdelikt und die Mutterschaftsversicherung wurde eingeführt. Die intensiven Debatten der letzten Jahre über sexuelle Übergriffe und Geschlechterrollen zeigten jedoch auf, wie weit man von Gleichberechtigung tatsächlich noch entfernt ist.

 

In unserer 1. Mai-Beilage haben wir deshalb sechs politisch engagierten Frauen die Plattform geboten, ihren Blick auf den Streik zu erläutern. Thematisiert wurden unter anderem migrantische und queere Perspektiven sowie Einblicke aus der professionellen Fremdbetreuung.

 

Beiträge:
Ein cooler Tag mit grosser Wirkung. Ein Rückblick von Dore Heim, Mitorganisatorin des Streiks von 1991
Frauenforderungen haben keine Nationalität. Nationalrätin Sibel Arslan zeigt die Mehrfachdiskriminierungen von migrantischen Frauen auf.
Echte Männer weinen nicht. Tamar Funiciello äussert sich zur toxischen Männlichkeit.
Ja zu Lesben-Pornos, nein zur Lesben-Ehe? Anna Rosenwasser, Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS), über die Diskriminierung und Fetischisierung von lesbischen Frauen.
Vereinbarkeit – ein Frauenproblem? Natascha Wey, CO-Präsidentin der SP* Frauen, geht der Frage der Veinbarkeit von Kindern und Beruf auf den Grund.
«Der Frauenstreik soll der grosse Startschuss sein und nicht das Ziel». Ein Einblick in den Arbeitsalltag einer Kitamitarbeiterin.

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